Erstellt am 15. März 2016, 11:49

von Alex Erber

Neubaustrecke Wien - St. Pölten: Prüft Rechnungshof?. Geht es nach der Bürgerinitiative Perschlingtal-Tullnerfeld, soll die Neubaustrecke Wien - St. Pölten unter die Lupe genommen werden.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

In verhältnismäßig kleiner Runde fand die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Perschlingtal-Tullnerfeld im Gasthaus Wurlitzer statt.

Beherrschende Themen waren die Beweissicherung und die Gesamtkosten der Bahn-Neubaustrecke Wien - St. Pölten. Die Daten über die Kontrollmessungen hinsichtlich Erschütterung und Bahnlärm während der Betriebsphase wurden der Bürgerinitiative zur Verfügung gestellt, für weitere Bereiche der im Umweltverträglichkeitsgutachten festgelegten Kontrollkriterien wird die Bürgerinitiative entsprechende Messergebnisse anfordern. Bei den Lärmkontrollmessungen im April 2015 konnte nachvollzogen werden, dass die verordneten Grenzwerte eingehalten werden, die noch ausstehenden Messprotokolle plant die Bürgerinitiative ebenfalls durchzuarbeiten.

Darüber hinaus stellte sich die Frage, ob das fertiggestellte Projekt der Neubaustrecke Wien - St. Pölten jemals einer Prüfung durch den Rechnungshof unterzogen werden soll. Bislang sind in dieser Hinsicht noch keine Schritte erfolgt. Obmann Peter Nussbaumer: „Die Bürgerinitiative wird dies jedenfalls anregen.“ Die Entwicklung in dieser Frage, sowie Informationen stellt die Bürgerinitiative unter binipt.wordpress.com zur Verfügung.