Erstellt am 23. Februar 2016, 05:09

von Daniel Lohninger

Neue Grundlagen für S 34-Prüfverfahren. Ökologische Kartierungen und neue Daten zu Verkehrsaufkommen nachgereicht. Zeitplan soll trotzdem halten.

S 34 Traisental Schnellstraße Streckengrafik  |  NOEN, ASFINAG

Als Voraussetzung für die Traisental Schnellstraße (S 34) sind derzeit zwei Umweltverträglichkeitsverfahren anhängig – jenes für die S 34 beim Verkehrsministerium und jenes für die Spange Wörth beim Amt der NÖ Landesregierung. Im Zuge der Koordinierungs-Gespräche mussten jetzt in den Bereichen Ökologie und Verkehrsaufkommen nachträglich Unterlagen nachgereicht werden.

S34 liegt im Zeitplan

„Bisher liegt die S 34 aber im Zeitplan. Der UVP-Bescheid sollte Ende 2016 vorliegen“, erklärt SP-Verkehrssprecher Anton Heinzl. Laut Asfinag seien die eingereichten ökologischen Kartierungen mehrere Jahre alt gewesen, weshalb das Verkehrsministerium ergänzende Untersuchungen vor allem im Zusammenhang mit geschützten Tierarten eingefordert habe. Hier hätten sich die Anforderungen in den vergangenen Jahren verschärft, zudem habe sich durch das Ende der militärischen Nutzung des Güpl in Völtendorf der ökologische Lebensraum verändert. Die ergänzenden Kartierungen seien durchgeführt worden und würden geliefert, so Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher.

Hinsichtlich der erwarteten Verkehrssituation forderte der Sachverständige zusätzliche Angaben zur gewerblichen Nutzung der Region mit und ohne S 34 – die Daten in den Einreichunterlagen stammten aus 2013/14. Auch hier wurden die Ergänzungen bereits übermittelt.

Heinzl ist jedenfalls zuversichtlich, dass im nächsten Jahr wie geplant mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.