Kasten bei Böheimkirchen

Erstellt am 18. März 2017, 04:09

von NÖN Redaktion

KlangKasten entführt diesmal ins Mittelalter. Musikveranstaltungsverein holt aus zum nächsten Streich: „Mea culpa“ wird ab Mai in der DPM-Halle präsentiert.

KlangKasten

Der bekannte Musikveranstaltungsverein KlangKasten wärmt sich für die aktuelle Produktion „Mea culpa“ auf.

Nach dem Mega-Erfolg von „Streetlife“ entführt das aktuelle Bühnenspektakel in eine gruselige Burg, wo es heilkundige Frauen, Liebe und Eifersucht, Hexenverfolgung und Verrat gibt – bis zum Show-Down.

Die Geschichte spielt quasi in zwei Welten: Colette war eine junge Frau, die im 17. Jahrhundert in Frankreich als Heilerin lebte und wirkte. Ein eifersüchtiges Burgfräulein hat sie als Hexe denunziert, Colette wurde angeklagt und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Diese Geschichte erzählt Fremdenführer Francois einer bunt zusammengewürfelten Reisegruppe auf der Burgruine Polignac.

Anreise zu den Proben aus Deutschland

Die Proben laufen auf Hochtouren. Mit von der Partie ist diesmal auch ein Klangkasten-Heimkehrer. IT-Manager und Profi-Sänger Florian Frühbeiß, ein Klangkasten-Veteran der ersten Stunde, steht als Jaques auf der Bühne.

Er nimmt dafür auch eine lange Anreise in Kauf. Die Tatsache, dass er in Deutschland lebe, sei für eine regelmäßige Probenarbeit sehr erschwerend. „Hier greifen Geist und Verständnis von Klangkasten: Alles ist möglich, auch wenn man weit entfernt ist, lange weg war, ist es doch wie nach Hause zu kommen – und dieser Anziehung konnte ich mich nicht länger entziehen“, schwärmt Florian Frühbeiß.