Erstellt am 10. März 2016, 05:04

von Beate Steiner

Platz zum Entdecken. ;Das "Haus der Zukunft" kommt bald in Gegenwart an. Weichen für den Erlebnisraum für Entdecker und Forscher sind gestellt.

Matthias Stadler übergibt die Beitrittsurkunde an Margit Fischer und Barbara Streicher vom ScienceCenter-Netzwerk, mit dabei auch Johannes Zederbauer (NDU), Christine Nusterer, Martin Bosch, Hannes Raffaseder (FH St. Pölten), Stefan Haiderer und Bernadette Schwab (ecopoint).  |  NOEN, zVg

Ein "Open Space" für den offenen Geist soll es werden, das "Haus der Zukunft" in der Heßstraße. Und damit ein offener Raum, der neue Bildungsakzente in die Stadt bringt, sagt Martin Bosch, einer der Masterminds hinter dem Projekt. Federführend mit dabei sind über die Initiative Bildung auch die Fachhochschule und die New Design University.

Die Weichen für den österreichweit einzigartigen Mix aus Bibliothek, Medienhaus und Kommunikationsstätte sind bereits gestellt. In der Gemeinderatssitzung wurde jetzt Architekt Wolfgang Pfoser mit einer Machbarkeitsstudie betraut.

Ein österreichweit einzigartiger Mix

Außerdem ist die „Mutter“ der Bildungs-Initiative, die Plattform stp2020, ist dem ScienceCenter-Netzwerk beigetreten, einer bundesweiten Initiative von rund 160 Partnern aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kunst, Medien und Wirtschaft. Ziel des ScienceCenter-Netzwerks ist es, die Wissenschaft auf leicht zugängliche Weise unmittelbar erlebbar und begreifbar zu machen und zum selbstbestimmten Lernen, Experimentieren und Weiterdenken zu animieren. In diesem Sinne soll im „Haus der Zukunft“ auf 2.650 Quadratmetern ein Tummelplatz zum Lesen, Lernen und Erfahren entstehen, für Entdecker und Forscher jeden Alters.

Das „Haus der Zukunft“ ist auch für die Stadtentwicklung von Bedeutung, als wichtiger Ort für die geplante Kulturachse zwischen Kulturbezirk und
Altstadt.