Pyhra

Erstellt am 15. Juli 2016, 09:22

von Manuela Mayerhofer

Vor 200 Jahren von Piraten verschleppt. Der„Bettler aus dem Morgenlande“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Beim Schlossheurigen wird das Buch vorgestellt.

Oskar Toma und Gerhard Grüner mit ihrem Buch vor der früheren Unterkunft des Schusters Ignaz Pfister. Aktuell bewohnt die Familie Markl-Zeller das Haus. Manuela Mayerhofer  |  NOEN

Um etwa 200 Jahre zurückversetzt werden die Leser in dem eben erst erschienenen Buch „Der Bettler aus dem Morgenlande“.

Im Mittelpunkt steht dabei das Schicksal des ehemaligen Schusters Ignaz Pfister aus Pyhra. Pfister war aufgrund einer Intrige gezwungen, Heimat und Familie zurückzulassen. Er musste fliehen und wurde auf hoher See von Piraten verschleppt.

„Diese Geschichte ist besser als jeder Krimi“

„Die Geschichte ist besser als jeder Krimi“, schwärmt Gerhard Grüner, Gendarmerie-Postenkommandant in Ruhe. Der Originaltext stammt von Karl Funk und ist leider verschwunden. Vor fünf Jahren hat Gerhard Grüner begonnen an einer Neufassung zu arbeiten.

Unterstützung erhielt er dabei von Gottfried Büchinger, der die Kontakte herstellte. Grüners Tochter Dagmar hat die Reiseroute Pfisters nachrecherchiert und Sohn Gerhard Daten von ihm in Göttweig überprüft. Oskar Toman vom Verein für Heimat- und Familienforschung Wilhelmsburg, hat bei der Erstellung von Ahnentafeln, der Gliederung des Druckwerkes und historisch interessanten Fakten mitgewirkt.

Herausgegeben wurde das Buch über den Verein für Familien- und Heimatforschung im Eigenverlag. „Wir haben auch überlegt, einen Film zu drehen, aber das wäre zu kostspielig gewesen“, erklärt Gerhard Grüner. Illustriert ist das Buch mit historischen Fotos.

Erhältlich ist das Werk in der Volksbank- sowie der Raiffeisen-Filiale in Pyhra und am Gemeindeamt.

Die Präsentation findet am Sonntag, 28. August, um 14 Uhr beim Schlossheurigen in Wald statt.