St. Pölten

Erstellt am 28. April 2017, 05:05

von Beate Steiner

St. Pöltens süßeste Versuchung ist zehn. Das süße Wahrzeichen der Stadt feiert Jubiläum. Im Jahr 2007 kreierte Gastronom Helmut Pusch die flaumige Versuchung.

Vor zehn Jahren: Helmut Pusch und Matthias Stadler mit der Torte, überragt vom Kopf des namengebenden Jakob Prandtauer. Der berühmte Barockbaumeister hat mittlerweile auch einem süßen Würfel, einer zart schmelzenden Trüffelspezialität und einem Schokotaler aus dem Hause Pusch seinenNamen gegeben.  |  NOEN, Josef Vorlaufer

Flaumiges Nussbiskuit, fruchtige Birnenmarmelade, ein Hauch Marzipan und ein zarter Schokoguss – das ist die Prandtauertorte, seit zehn Jahren die süßeste Versuchung der Landeshauptstadt. Vor zehn Jahren kreierte Cafetier Helmut Pusch die Köstlichkeit.

Im Jahr 2007 wollte der gelernte Koch und Gastronom der Stadt eine eigene Torte schenken und lud an die 20 Konditoren ein, ihre süßen Vorschläge zu präsentieren. Überzeugt hat dann die flaumige Nuss-Frucht-Marzipan-Schichtung, die nach dem begeisterten Urteil von 2.000 Testessern noch das Porträt von Jakob Prandtauer auf ihre schokoladige Hülle gedrückt bekam.

Torte reist rund um die Welt

Seither ist die Mehlspeise nicht nur eine der Lieblingstorten von Bürgermeister Matthias Stadler, der als bekennendes Schleckermäulchen auch die Patenschaft für St. Pöltens kulinarisches Wahrzeichen übernahm.

Cafétier und Genussmensch Helmut Pusch isst noch immer gern ein Eckerl der Spezialität des Café Pusch, die als St. Pölten-Mitbringsel in einer eleganten Box in alle Welt reist.

Der zehnte Geburtstag der „himmlischen Versuchung“, die Pater Bronislaus vom Franziskanerkloster am 26. April 2007 taufte, wird am Donnerstag,
27. April, um 11 Uhr mit dem Europaballett in der Herrengasse zelebriert.