Erstellt am 03. August 2016, 07:08

von Beate Steiner

Karmeliterhof-Projekt ist jetzt auf Schiene. Betreiber und Wohnbauträger wollen Vorhaben jetzt vorantreiben. Genossenschaft baut auf einem Drittel der Fläche.

So werden das verbaute Areal und der begrünte Karmeliterhof künftig aussehen. Wann mit den Bauarbeiten begonnen wird, ist noch nicht fixiert. Abgesehen von den Wohnungen im Genossenschafts-Teil wird die Nutzung flexibel sein.  |  Architekt Wolfgang Pfoser

Was lange währt, wird langsam endlich gut: Das Karmeliterhof-Projekt kann durchstarten. „Wir sind jetzt rechtlich in der Lage, das Vorhaben voranzutreiben“, erklärt Projektbetreiber Michael Rieder. Allerdings nach einem „Spießrutenlauf“: Es dauerte mehr als fünf Jahre, bis die Projekt entwicklungsgesellschaft das Grundstück von alten Servitutsrechten befreien und neue Wegerechte, Zufahrtslösungen und Grenzverläufe festlegen konnte. „Die Zeit wurde jedoch auch genutzt, um ein Projekt auf die Beine zu stellen, das sich funktionell bestens in die Altstadt einfügt – alles mit tatkräftiger Unterstützung der Bau- und der Planungsabteilung der Stadt“, so Rieder.

Neue Ideen aus einer neuen Perspektive

Bereits 2010 hatte der Gemeinderat beschlossen, das Grundstück zwischen Promenade, Löwenhof, Karmeliterkloster und Heßstraße an die Projektentwicklungsgesellschaft mit Michael Rieder und Peter Lengersdorff zu verkaufen. Wohnungen und Büros waren geplant, hinter dem Karmeliterkloster sollte ein kleiner Park entstehen. Erst 2014 kam dann der Kauf endgültig zustande.

Jetzt kann mit der Verwertung des Areals begonnen werden: Ein Drittel der Fläche von rund 2.000 Quadratmetern werden die Projektentwickler an einen gemeinnützigen Wohnbauträger abtreten, auf dem Rest entstehen Wohnungen und Büros. „Und es gibt auch noch neue Ideen aus einer neuen Perspektive“, verrät Immobilien-Profi
Michael Rieder.