Erstellt am 05. August 2016, 05:20

von Daniel Lohninger

Attac legt in St. Pölten los. Globalisierungskritische Organisation will in und um die Landeshauptstadt neue Akzente setzen. Als Partner dabei sind AK, ÖGB und Betriebsseelsorge.

Attac-Aktionen wie diese könnten in Zukunft auch von der St. Pöltner Regionalgruppe ausgehen.  |  NOEN, Attac

Solidarität mit Griechenland, Nein zu TTIP & Co. sowie Ja zu einer EU-weiten Finanztransaktionssteuer. Dafür und mehr steht die Attac-Bewegung. Bislang machten dafür Mitglieder aus Wien in der NÖ-Landeshauptstadt mobil, bald schon werden es Mitglieder der St. Pöltner Regionalgruppe sein.

Kleiner aber harter Kern der Gruppe

Der harte Kern ist derzeit noch klein und besteht aus etwa 15 Engagierten. Deren Stammlokal ist das Vinzenz Pauli, wo bereits einige von Attac organisierte Veranstaltungen stattfanden. Hier entstand auch die Idee, eine eigene St. Pöltner Regionalgruppe für Stadt und Bezirk St. Pölten sowie die Bezirke Lilienfeld und Tulln zu gründen. „Das Ziel von Attac ist es, allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen“, erklärt Beatrix Schwarz, eine der Initiatorinnen. Als Sprecherin des St. Pöltner Attac-Ablegers will sie nicht bezeichnet werden – „wir achten besonders auf Gleichberechtigung in der Gruppe.“

Die St. Pöltner Attac-Gruppe werde sich jedenfalls, wenn notwendig, in lokale und regionale Diskussionen einbringen und habe das Ziel, auch eine breitere Öffentlichkeit mit den Attac-Themen bekannt zu machen. Als Kooperationspartner mit im Boot sind unter anderem Arbeiterkammer, ÖGB und die Betriebsseelsorge Traisental, themenabhängig soll auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen gesucht werden. Wesentlicher Grundsatz sei, so Schwarz: „Jeder soll die Gelegenheit haben, sich einzubringen. Entscheidungen werden ausschließlich von der Gruppe getroffen.“ Deshalb sei auch die künftige Schwerpunkt-Setzung der St. Pöltner Regionalgruppe heute noch nicht absehbar.

Los geht es am Dienstag, 6. September, um 18.30 Uhr im Vinzenz Pauli.