Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:42

von Mario Kern

Rohbau für die neue BH ist fertig. In einem Jahr soll Zubau bezogen werden, 2017 das Haupthaus gedämmt sein. ST. PÖLTEN / 

Bezirkshauptmann Josef Kronister und Peter Hollhut vor dem künftigen gemeinsamen Haupteingang von BH und Gebietsbauamt. Im Neubau werden derzeit die Fenster eingebaut, im Altbau die ersten Vorarbeiten für die thermische Sanierung des Gebäudes erledigt.  |  NOEN, Mario Kern

Die Arbeiten am Zubau für die Bezirkshauptmannschaft liegen wieder im Zeitplan, der Rohbau des neuen Gebäudes ist nach viereinhalb Monaten Bauzeit fertig. „Die archäologischen Arbeiten haben zwar aufgrund der Funde etwas mehr Zeit in Anspruch genommen“, berichten Bezirkshauptmann Josef Kronister und Peter Hollhut vom Gebietsbauamt III. „Dafür hat die Baufirma den heißen Sommer über eine Rekordzeit hingelegt und viel Zeit wieder hereingeholt.“

Zubau für 35 Mitarbeiter

Im Zubau werden 35 Mitarbeiter aus dem bisherigen BH-Gebäude unterkommen – aus den Abteilungen Strafen und Verkehr, Veterinär, aus der Poststelle und der Vermittlung. Die letzteren beiden teilt sich die Bezirkshauptmannschaft mit den 30 Mitarbeitern des Gebietsbauamts III, dem größten in Niederösterreich. Die letzten 20 Jahre war das Amt wenige Meter entfernt in der Klostergasse 31 untergebracht.

Teilen werden sich das Bauamt und die BH auch den Eingang über die Hofstatt sowie einen Multifunktionsraum. In diesem wird auch die bezirksweite Einsatzleitung bei Katastrophenfällen stationiert sein.

"Eröffnung": Herbst 2016

Der Zubau soll im Herbst nächsten Jahres bezugsfertig sein. In zwei Etappen werden dann erst einmal jeweils 60 Mitarbeiter der BH einziehen. „Wir sanieren dann nämlich das bisherige Hauptgebäude energetisch“, informiert Bezirkshauptmann Kronister. Die endgültige Belegung mit Mitarbeitern des Gebietsbauamtes und der BH erfolgt dann erst im Herbst 2017.

Ob die rund 120 BH-Mitarbeiter künftig, durch die Erweiterung des Bezirks, neue Kollegen bekommen, werde erst geprüft, sei also noch nicht gewiss, so Kronister. Die Außenstellen sollen nach aktuellem Stand jedenfalls bleiben. Auch das Gebietsbauamt ist mit 50.000 Einwohnern mehr stärker als bisher gefordert. „Unser Gebiet reicht dann von Oberösterreich bis Wien“, betont Peter Hollhut.