St. Pölten

Erstellt am 24. Mai 2017, 12:10

von Mario Kern

Retter ziehen 2018 um. Neue Bezirksstelle am Voith-Areal soll bereits nächsten Sommer fertig sein. Möglichkeiten für einen Ausbau in der Zukunft haben die Verantwortlichen berücksichtigt.

Beim Spatenstich: Werner Schlögl, Bürgermeister Matthias Stadler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Maurice Androsch und Rotkreuz-Präsident Josef Schmoll.  |  NOEN, Rotes Kreuz NÖ/ M. Hechenberger

Gut ein Jahr sollen die Arbeiten für die neue Bezirksstelle des Roten Kreuzes dauern: Ab 12. Juni wird die Firma Habau das Gebäude errichten, im Sommer 2018 soll der Neubau bezugsfertig sein. „Dann haben wir für unsere 864 freiwilligen Mitarbeiter, 52 Hauptberuflichen und 35 Zivildiener genug Platz“, erläutert Bezirksstellenleiter Werner Schlögl. „Viele freie Flächen bleiben dann allerdings nicht.“

Im Unterschied zur derzeitigen Zentrale in der Ludwig-Stöhr-Straße gebe es aber keine Platzprobleme mehr. Der Neubau könnte außerdem in Zukunft ausgebaut werden: Durch eine Aufstockung seien noch bis 2.000 Quadratmeter mehr möglich, so Schlögl. „Das wird aber in den nächsten zehn Jahren sicher kein Thema sein.“

6.000 Quadratmeter für neue Bezirksstelle

Die Bezirksstelle wird auf einem 6.000 Quadratmeter großen Grundstück auf dem Voith-Areal in der Dr.-Theodor-Körner-Straße errichtet – ursprünglich geplant waren 4.000 Quadratmeter. „Im Zuge der Verhandlungen mit Voith ist es ein bisschen mehr geworden.“ Darüber sei das Rote Kreuz froh, so Schlögl. Durch die größere Fläche könne preiswert gebaut werden, weil die Parkplätze an der Oberfläche belassen werden können und keine Tiefgarage errichtet werden muss.

Für den Anteil am 7,5 Millionen teuren Bau, der für den Rettungsdienst benötigt wird, zahlen Land, Rotes Kreuz und die 20 betreuten Gemeinden jeweils 1,8 Millionen, die restlichen 2,1 Millionen bringt das Rote Kreuz alleine auf. Geld will die Bezirksorganisation unter anderem aus dem Verkauf des Grundstücks in der Stöhr-Straße lukrieren. Noch gebe es keinen Käufer, aber Interessenten, informiert Schlögl. Bis Mitte 2018 soll das Areal verkauft sein.