St. Pölten

Erstellt am 05. August 2016, 10:03

von Nadja Straubinger und APA Red

Rettungsauto kollidiert mit Triebwagen. Kollision in St. Pölten ging glimpflich aus. Keine schweren Verletzungen.

Heftiger Unfall an der Eisenbahnkreuzung mit der Wolfenbergerstraße in St. Pölten.  |  Freiwillige Feuerwehr Spratzern

An der Eisenbahnkreuzung mit der Wolfenbergerstraße ist es wieder einmal zu einer schweren Kollision mit einem Zug gekommen.

Freiwillige Feuerwehr Spratzern

Gegen 6.45 Uhr stieß heute ein mit drei Sanitätern besetzter Rettungswagen mit einem Triebwagen der ÖBB zusammen.

Das Rettungsfahrzeug wurde gegen eine Bushaltestelle geschleudert und die Front ab- sowie der Motor herausgerissen. Wie durch ein Wunder gab es keine schweren Verletzungen. Der 22-jährige Lenker, sein 24-jähriger Beifahrer und ein 19-jähriger Zivildiener  wurden zur Abklärung ist Uniklinikum St. Pölten gebracht. Patient befand sich keiner im Fahrzeug.

Das Rettungsauto war mit Blaulicht unterwegs und bog von der Mariazeller Straße (B20) auf die Wolfenberger Straße in Spratzern im Süden der Landeshauptstadt ein. Das Signal der Lichtzeichenanlage am Bahnübergang leuchtete nach Polizeiangaben rot auf. Der Lenker aus dem Bezirk St. Pölten-Land hielt kurz vor den Gleisen und fuhr dann weiter. Das Fahrzeug krachte mit der Front gegen einen Triebwagen den Leobersdorfer Bahn.

Die 35 Fahrgäste im Regionalzug von Schrambach (Bezirk Lilienfeld) zum Hauptbahnhof St. Pölten wurden laut ÖBB-Sprecher Christopher Seif nicht verletzt. Der Zugverkehr auf der Traisentalbahn war während der Aufräumarbeiten für rund eine Stunde unterbrochen.

Freiwillige Feuerwehr Spratzern