Erstellt am 10. November 2017, 16:12

von Beate Steiner

Club 81 zeigt Hindernisse für Rollstuhlfahrer auf. Josef Schoisengeyer, Obmann des Club 81, macht tagtäglich die selben Erfahrungen wie Eva Maringer : Die beiden Rollstuhlfahrer kämpfen mit losen Pflastersteinen und den Löchern dazwischen.

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„Ich habe schon vor längerer Zeit die verantwortlichen Stellen des Magistrats ersucht, bei der Auswahl der künftigen Bepflasterung in der Kremser Gasse ausschließlich Materialien zu verwenden, die auch mit dem Rollstuhl oder einem Rollator leicht befahren werden können“, ergänzt Josef Schoisengeyer.

Der Club-81-Chef hat außerdem mit einer Liste auf dringend erforderliche Arbeiten zur Beseitigung von Barrieren aufmerksam gemacht. Da sind die wackeligen Pflastersteine in der Franziskanergasse und am Riemerplatz genau so dabei wie unüberwindbare Stufen vor Geschäften und zu hohe Randsteine.

„Wir bemühen uns, die Wünsche und Anregungen entsprechend abzuarbeiten“

Wirtschaftshof-Leiter Erwin Sulzer betont, dass er schon seit einigen Jahren produktiv mit Josef Schoisengeyer und dem Club 81 zusammenarbeitet: „Wir bemühen uns, die Wünsche und Anregungen entsprechend abzuarbeiten.“ Im Vorjahr wurden zum Beispiel im Stadtteil Wagram viele Gehsteige und Gehwege auf barrierefrei umgebaut.

Sulzer verspricht, dass die losen Steine sofort gerichtet werden. „Der Rest wird auf Machbarkeit geprüft und nach Prioritäten in unser Arbeitsprogramm aufgenommen“, so Erwin Sulzer.

Ein Wunsch der Rollstuhlfahrer kann nicht erfüllt werden: Bei der Bushaltestelle am Neugebäudeplatz ist es wegen der vielen Einbauten im Untergrund technisch nicht möglich, die Sockel für die Buswartehalle wegzulassen oder abzusenken, bedauert der Wirtschaftshof-Chef.