St. Pölten

Erstellt am 03. Januar 2018, 05:18

von Birgit Kindler

Das Geschäft geht weiter. Nach den Feiertagen bekommt man beim Winterschlussverkauf mehr für sein Geld. Der Handel zeigt sich derweil zufrieden mit Weihnachtsgeschäft.

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Die St. Pöltner haben fleißig Weihnachtsgeschenke gekauft, „besonders an den Samstagen, das waren richtige Highlights“, strahlt Casa-Moda-Chef Peter Urszovics über ein Weihnachtsgeschäft auf sehr hohem Umsatzniveau.

Sehr zufrieden ist auch Buchhandlung-Schubert-Eigentümerin Susanne Sandler: „Vor allem die von den Medien beworbenen Bücher wie das neueste Werk von Joachim Meyerhoff, aber auch heimische Krimis und Kochbücher wurden viel gekauft.“ Nicht nur Mode und Bücher, auch Schmuck schenkte das Christkind heuer gern, „vor allem klassische Uhren und zierlicher Schmuck in allen Goldtönen“, bestätigt Daniela Kittel von Juwelier Dunky.

Nachfrage zur Gutscheinkarte ungebrochen

Uhren mit Zusatzfunktion waren auch ein Renner bei Hartlauer, „am allerbesten verkauft haben wir aber Handys und Systemkameras“, freut sich Hannes Wachter von Hartlauer über ein Weihnachtsgeschäft, „das noch besser als ihm Vorjahr gelaufen ist.“ Und noch läuft, denn jetzt werden die Gutscheine eingelöst, die unterm Christbaum gelegen sind, in allen Branchen, sowohl die direkt im Geschäft erworbenen als auch die Innenstadtgutscheine.

„Die Nachfrage der Kunden zur Gutscheinkarte ist ungebrochen hoch. Wir haben jetzt die dritte Weihnachtssaison hinter uns“, weiß Marketing St. Pölten GmbH-Geschäftsführer Matthias Weiländer. Mit einem Umsatz von 400.000 Euro im Jahr 2017 sei man zufrieden. Mit dem Einlösen der Innenstadt-Gutscheinkarte sollte man sich allerdings beeilen. Denn wird die Karte nicht innerhalb eines Jahres bis zu eineinhalb Jahren– je nach Kartentranche – eingelöst, dann wird monatlich ein Euro abgezogen.

Weiländer erklärt: „Wir nutzen als Gutscheinkarte eine Prepaidkarte der Erstebankgruppe. Das ermöglicht uns für den Kunden ein bankintegriertes und rechtlich abgesichertes System kostenfrei anzubieten.“ Die Aufwendungen der Karte selbst, die Software, die Ausgabe, Verwaltung sowie die Verpackung würden nicht berechnet werden. „Der Restbetrag einer abgelaufenen Karte kann auf eine neue Karte übertragen werden“, sagt Weiländer. Ziel sei es aber, dass die Beträge innerhalb eines Jahres eingelöst werden. „Das belebt die regionale Wirtschaft und hält die Kaufkraft im Ort“, meint Weiländer.

Kundenfrequenz wie vor Weihnachten

Einen Run auf die Gutscheine gab es auch im Traisenpark, bestätigt Centerleiterin Anita Bräunlich. „Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir bei den Gutschein-Verkäufen ein fast zweistelliges Plus“, freut sich Bräunlich. „Die frequenzstärksten Tage waren der 9. sowie der 15. und 16. Dezember“, weiß die Centerleiterin. Die Kundenfrequenz im Traisenpark sei aber auch nach Weihnachten ungebrochen. „Die ersten zwei Wochen nach Weihnachten geht es erfahrungsgemäß so weiter wie vorher. Vor allem zum Gutschein rücklösen – jetzt zum Winterschlussverkauf – kommen die Kunden“, sagt Bräunlich.

Auch bei Branchen, deren stärkste Umsatzzeit nicht die Weihnachtszeit ist, ist der Schlussverkauf gestartet. „Die ersten Tage im Schlussverkauf waren auf Vorjahresniveau“, bestätigt XXXLutz-Geschäftsleiter Martin Lackner.

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