Erstellt am 15. Oktober 2016, 14:01

Fahrrad-Demo mit politischer Route . Am Freitag fand in St. Pölten eine Fahrrad-Demo statt. Die „politische“ Route führte 11 Kilometer beginnend mit Julius Raab-Promenade, Mariazeller Straße und Josefstraße durch St. Pölten.

Bernhard Kalteis

Die drei Straßen gelten als besonders ungemütliche Wege für Radfahrer und Radfahrerinnen. Weiter ging’s zur Rödlgasse und über die Harlander Straße zur Stattersdorfer Hauptstraße. Diese gilt als besonders gefährlich und dazu auch schwierig zu queren (Radüberfahrt bei 100 km/h und ohne Mittelinsel; Radüberfahrt bei Hofer mit gefährlichen Abbiegebereichen).

Anpassung des Straßenbudgets gefordert

Nach dem Niederösterreichring gab es einen Zwischenstopp im Regierungsviertel, das sehr dürftig an den Traisentalradweg – einer Radhauptroute - angebunden ist.

Karl Zauner, Radlobby Niederösterreich, stellte bei der kurzen Rede zur niederösterreichischen Verkehrspolitik die Forderung auf, das Straßenbudget des Landes NÖ an den Radverkehrsanteil anzupassen. 7 % beträgt der Radverkehrsanteil in Niederösterreich. Daher sollen mind. 7 % des Straßenbudgets in den Radverkehr fließen. 

Radfahren als ganzjähriges Thema

Über die Wiener Straße (langfristige Forderung: für Radler und Radlerinnen soll die Einbahn geöffnet werden) rollten die Radlerinnen und Radler zum Domplatz.  Mit dabei waren viele verschiedene Altersgruppen von 0 bis 81 Jahren. Mit guter Laune und beschwingten Fahrradsound ging’s 1 1/2 Stunden durch die Stadt. Die Demo im Oktober zeigte, dass Radfahren ein ganzjähriges Thema ist. Denn immer mehr Personen schwingen sich auch bei niedrigen Temperaturen auf`‘s Rad.