Erstellt am 05. Oktober 2015, 07:55

von Nadja Straubinger

„WWG ist Vorzeigeprojekt“. Mittlerweile ist das Joint Venture von voestalpine und ÖBB Komplettanbieter für den gesamten Lebenszyklus der Weiche. Beim Kundentag wurde auf die Anfänge zurückgeblickt.

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100 Jahre Standort und die 15-jährige Erfolgsgeschichte der WWG (Weichenwerk Wörth GmbH) wurden im Rahmen des Kundentages groß gefeiert. Wo früher die K&K Waffenfabrik situiert war, werden schon seit den 1950er Jahren Weichen gefertigt.

Schließung wurde 2000 abgewendet

Fast wäre es Ende der 90er Jahre aus gewesen. „1999 hat der damalige St. Georgener Pfarrer Engelbert Schoder in seinen Predigten davor gewarnt, dass die Arbeitsplätze hier gefährdet seien“, berichtet der Sprecher der Geschäftsführung Helmut Kreiter.

Die Schließung wurde abgewendet. Am 1. Oktober 2000 wurde die WWG als Joint Venture von voestalpine und ÖBB gegründet. Daraus ist, wie Bürgermeister Matthias Stadler sagt, ein Vorzeigeprojekt geworden und weiter: „Mit Kreiter ist der Erfolg des Unternehmens aufs Engste verknüpft“.

„Lebenszyklus der Weiche“ wird abgedeckt

In den 15 Jahren des Bestehens wuchs das Unternehmen kontinuierlich, der Umsatz vervierfachte sich auf 40 Millionen Euro und mittlerweile werden 130 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen ist nach „Familie und Beruf“ zertifiziert und damit Vorreiter in puncto Vereinbarkeit von Privat- und Arbeitsleben.

Das Unternehmen deckt den gesamten „Lebenszyklus der Weiche“ mit ihren Leistungen ab. „Mit der Gründung des zweiten Joint Venture von voestalpine und ÖBB, der WS Service GmbH, wird die Lebenszyklusstrategie konsequent fortgesetzt“, erklärt Kreiter.

Die WWG ist Komplettanbieter von der Vermessung und Trassierung, über die Weichenproduktion, Wartung und Instandhaltung bis hin zum Weichenrecycling.