Erstellt am 28. Juni 2016, 07:33

von Mario Kern

Kampf für die Kulturhauptstadt. Eigenes Komitee soll Ideen bündeln und Bewerbung für Europäische Kulturhauptstadt vorantreiben.

Noch bis 1. Juli kann die Ausstellung über die Europäische Kulturhauptstadt im Foyer der Fachhochschule besichtigt werden. Beate Steiner  |  NOEN

Die Europäische Kulturhauptstadt 2024 bleibt in St. Pölten Thema: In der Fachhochschule gibt es dazu am 1. Juli eine Ausstellung, im Vinzenz Pauli am Donnerstag, 30. Juni, ab 20.30 Uhr eine Talkrunde.

Bühne im Hof-Gründerin Michaela Steiner will unterdessen ein Komitee mit Proponenten für die Bewerbung St. Pöltens gründen. Die sollen einen Profi engagieren, der das Projekt Kulturhauptstadt auf Schiene bringt.

Bürgermeister Matthias Stadler sieht eine Bewerbung nur im Verbund mit dem Zentralraum sinnvoll. „Aber nur, wenn alle Beteiligten mit voller Kraft dahinterstehen.“

Indes rügt Landeshauptstadtplaner Norbert Steiner NÖKU-Boss Paul Gessl für seinen „Kleinkariertheit“-Sager. Gessl hatte in einem Interview mit dem Magazin mfg der Stadt unter anderem den Willen zur Kulturhauptstadt abgesprochen. In einem offenen Brief fordert Steiner, Gessl solle von solcher Nachrede Abstand nehmen. Paul Gessl wollte zu Steiners Worten nicht Stellung beziehen. Nur: „Ich stehe zu dem, was ich sage.“

Mehr dazu in der Print-Ausgabe der St. Pöltner NÖN.