St. Pölten

Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:38

von Mario Kern

Künstlerbund Jubiläum: Verjüngung als Ziel. Künstlerbund feierte 70. Jahresausstellung. Obmann Kienzl will neue Mitglieder erreichen und den Namen überarbeiten.

Feierten die Eröffnung der 70. Jahresausstellung des Künstlerbundes: Hermine Karigl-Wagenhofer, Josef Reinberger, Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl, Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi, Evelin Klein, Stadträtin Ingrid Heihs, Herbert Kraus, Rupert Vogelauer, Elisabeth Kallinger, Kurt Schönthaler, Ernest Kienzl, Hermann Fischl, Alois Junek, Franz Rupp, Stadträtin Renate Gamsjäger, Wilhelm Schagerl und Brigitte Saugstad.  |  Kern

Die Vielzahl der heimischen Künstlerszene sollte gezeigt werden, als der Künstlerbund St. Pölten seine Mitglieder und Gäste im Stadtmuseum bereits zum 70. Mal versammelte. Das ist mit vielen verschiedenen kreativen Ansätzen einmal mehr eindrucksvoll gelungen.

Für sein künstlerisches Schaffen und Wirken hat Ernest Kienzl den Adolf-Peschek-Jury-Preis bekommen. Kienzl leitet seit zehn Jahren die Künstler-Vereinigung. Seit jeher hat er sich zum Ziel gemacht, Vereinsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit zu professionalisieren und die Verjüngung voranzutreiben.

„Ich will versuchen, junge Kollegen für eine Mitgliedschaft zu interessieren.“ Das sei unbedingt notwendig, um den Künstlerbund fit für die Zukunft zu machen, so Kienzl. „Ob das in freierer Form, etwa als eine Art von Künstlerpool, geschehen soll, muss noch diskutiert werden.“ Auch der Namensteil „Bund“ sei möglicherweise abschreckend und wichtiger Anlass für eine Debatte.