St. Pölten

Erstellt am 07. April 2017, 18:16

von Mario Kern

Sakrale Musik: Passion auf der Bühne. Domkantorei, cappella nova und Barockorchester bringen die „Johannespassion“ im Festspielhaus zu Gehör.

Die Domkantorei intoniert mit der capella nova graz die Choräle, Rezitative und Arien der Bachschen „Johannespassion“.  |  NOEN, Daniela Matejschek

Die Tradition der Dommusik, einmal im Jahr eine große Passion im Festspielhaus aufzuführen, geht auch in diesem Jahr weiter: Das bestens aufeinander eingespielte Triumvirat der Domkantorei St. Pölten, der cappella nova graz und des L’Orfeo Barockorchesters bringt Sonntag, 9. April, um 18 Uhr die „Johannespassion“ zu Gehör.

Mit diesem Werk hat Bach im 18. Jahrhundert die Leidensgeschichte Jesu musikalisch zum Ausdruck gebracht, hat aber auch die Evangelien-Berichte durch weitere Texte ergänzt. Es stellt auch die früheste erhaltene Passion Bachs dar.

Auf der Bühne stehen fünf Tage vor dem Karfreitag die Solisten Lukas Kargl als Jesus, Bernhard Berchtold als Evangelist, Markus Volpert als Pilatus, Maximilian Schnabel als Petrus, Katharina Riegler als Ancilla, Johannes Bamberger und Peter Gratzl als Servus sowie die Sopranistinnen Martina Daxböck und Barbara Zidar und Alt Markus Forster.