Erstellt am 18. Juli 2017, 05:59

von Nina Gamsjäger

Staus drohen: Mariazeller Straße wird zur Baustelle. Stützmauer an der Ostseite der B 20 wird saniert. Arbeiten sind Ende September abgeschlossen.

Die Stützmauer zwischen Straße und Schiene wirdsaniert.  |  NOEN, Gamsjäger

Die meistbefahrene Straße in der Stadt wird bis voraussichtlich Ende September zur Baustelle: An der Mariazeller Straße wird die ostseitige Stützmauer im Bereich zwischen der Harlander Straße (Unterführung) und nördlich der A 1-Anschlussstelle St. Pölten-Süd saniert. „Diese Arbeiten sind unbedingt notwendig und es ist auf jeden Fall ein größeres Projekt“, weiß Gerhard Fichtinger vom NÖ Straßendienst.

Verzögerungen sollten gering ausfallen

Um ein größeres Verkehrschaos zu verhindern, wird während der Bauzeit an der Westseite der Mariazeller Straße ein zusätzlicher Fahrstreifen errichtet. Auch die Ampelanlagen werden adaptiert, um längeren Rückstauungen entgegenzuwirken. Für Fußgänger ist dieser Bereich der Mariazeller Straße komplett gesperrt.

„Ich hoffe und glaube, dass sich die Sanierung nicht besonders dramatisch auf die Verkehrssituation auswirken wird.“ Gerhard Fichtinger, Land NÖ

Sowohl St. Pöltens Verkehrsamt als auch der Straßendienst vom Land hoffen, dass sich aufgrund der Vorkehrungen die Beeinträchtigungen für die Autofahrer in Grenzen halten. „Ich hoffe und glaube, dass sich die Sanierung der Stützmauer nicht besonders dramatisch auf die Verkehrssituation auswirken wird und alles klappt“, meint Fichtinger. Die Stützmauer wird bewusst in den Sommerferien saniert, erklärt er: „Erfahrungsgemäß ist das Verkehrsaufkommen in den Ferien ein wenig geringer. So hoffen wir, eventuelle Verzögerungen möglichst kurz zu halten.“

Die Stützmauer selbst wird, wenn alles planmäßig verläuft, bereits Anfang September fertig sein. „Danach müssen aber noch die Straßenrückbauarbeiten abgeschlossen werden, damit dann wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung stehen“, informiert Fichtinger über den Verlauf des Sanierungsprojekts. Geht alles wie geplant über die Bühne, werden Ende September die letzten Arbeiter die Baustelle an der Mariazeller Straße verlassen.

Bereits in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Bauarbeiten im Bereich der Mariazeller Straße. So wurden erst vor Kurzem an den Tragwerken bei den Brücken der ÖBB und der A 1-Westautobahn Korrosionsschutz-Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden. Einzelne Fahrstreifen konnten dadurch nachts teilweise nicht befahren werden.

Auch bei der Abfahrtsrampe der aus Wien kommenden Westautobahn in die Mariazeller Straße gab es Veränderungen. Diese wurde, als Reaktion auf die zahlreichen Unfälle in den vergangenen Monaten, verbreitert. Die beiden Einordnungsfahrtstreifen in Richtung St. Pölten vor der Kreuzung wurden verlängert. Dadurch sollen die Rückstaus auf die Westautobahn reduziert und damit die Verkehrssicherheit erhöht werden.