Unterradlberg

Erstellt am 27. August 2016, 03:57

von Nadja Straubinger

535 Kilometer für den guten Zweck geradelt. René Soyka sammelte Spenden für die St. Anna Kinderkrebsforschung. Bis ins Ziel hat er es aber nicht geschafft.

René Soyka beim Start zu Race Around Austria.  |  noen, privat

Das Rennen ist gelaufen, die Spenden werden übergeben. René Soyka startete im Andenken an seine an Krebs verstorbene Tochter beim Race Around Austria, um mit Spenden die St. Anna Kinderkrebsforschung zu unterstützen.

„Der Start war sehr emotional und dennoch sehr schön, aber das Wetter war brutal – sehr kalt und immer wieder regnerisch“, berichtet Soyka. Nachts sanken die Temperaturen teilweise auf nur drei Grad. Anfangs verlief das Rennen sehr gut, wie der begeisterte Sportler berichtet, aber: „Ich habe einen fatalen Fehler bei der Nahrungsaufnahme gemacht und leider von Beginn an für dieses Wetter zuviel Flüssigkeit aufgenommen.“

Nach etwa zwölf Stunden war sein Körper so mit Flüssigkeit voll, dass er nichts mehr aufnehmen konnte. „Zusätzlich hatte ich auch Probleme mit meinem linken Knie, das wir aber in den Griff bekommen haben“, so Soyka. Ab Kilometer 510 streikte Soykas Körper immer mehr, er hatte keine Energie mehr.


Trotz Aufgabe viel Spaß beim Rennen

„Leider musste ich etwa 25 Kilometer vor dem Ziel aufgeben“, bedauert der Unterradlberger. Dennoch hat ihm der Bewerb viel Spaß gehabt. „Ich und mein Betreuerteam haben für das Ultracycling wieder etwas dazugelernt, um bei weiteren Events wieder motiviert starten zu können“, ist Soyka überzeugt. Das Wichtigste sei jedoch, dass Anfang September die Spende in Wien übergeben wird.