Erstellt am 21. Februar 2016, 09:39

von Maria Prchal

VerwiSchild führt in die Irre. Fußweg über die Bahnkreuzung in Spratzern bei der Bahnhaltestelle darf weiter benutzt werden. Schild "Betreten verboten" sei falsch aufgestellt worden, so die ÖBB.

Dieses Schild bezieht sich nicht, wie häufig angenommen, auf den Fußgängerübergang, sondern auf die Wiese hinter dem Lichtmast.  |  NOEN, Prchal

Seit letztem Jahr halten keine Züge mehr in der Spratzerner Bahnhaltestelle. Dafür bleiben aber nun vermehrt Busse an der B 20 stehen. Um von der Bushaltestelle, die fast parallel zur ehemaligen Bahnhaltestelle liegt, nach Spratzern in die Aquilin-Hacker-Straße zu gelangen, führt der kürzeste Weg über die Gleise. Dort ist zusätzlich ein hölzerner Steg angebracht, der das Hinübergehen erleichtert. Seit einiger Zeit sorgen jedoch zwei Schilder mit der Aufschrift „Das Betreten der Bahnanlagen ist verboten“ für Verwirrung bei den Passanten.

Unklarheit wegen Sperre

Vielen Spratzernern ist nicht mehr klar, ob nun weiterhin über die Schienen gegangen werden darf, oder eine Alternativroute eingeschlagen werden muss.

Auf NÖN-Anfrage kann ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif aber beruhigen: „Das Schild hat nichts mit der Benützung der Fußweg-Eisenbahnkreuzung zu tun.“ Es sei irreführend postiert worden und beziehe sich auf den dahinterliegenden Bahngrund in Richtung St. Pölten. Es ist also nicht für den gesamten Bereich der Bahnhaltestelle gültig. Nun soll es direkt auf dem Lichtmast montiert werden, das soll weiteren Missverständnissen vorbeugen.