Erstellt am 22. Januar 2014, 11:10

VGT klagt BH St. Pölten wegen beschlagnahmter Filmkameras. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat am Mittwoch eine Klage gegen die BH St. Pölten angekündigt.

APA2154471-2 - 12042010 - WIENER NEUSTADT - …STERREICH: ZU APA-TEXT CI - VGT-Obmann Martin Balluch (Verein gegen Tierfabriken) vor Beginn einer Verhandlung im Tierschützer-Prozess am Montag, 12. April 2010, im Landesgericht Wiener Neustadt. Im Wiener Neustädter Tierschützer-Prozess müssen sich 13 Aktivisten wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation verantworten. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER  |  NOEN, APA
Grund sei die Beschlagnahme von Filmkameras, teilten die Tierschützer in einer Aussendung mit. Es sei eine Bescheidbeschwerde eingebracht worden, die Herausgabe werde gefordert. Laut Aussendung hatten Anfang Dezember 2013 drei Personen eine Treibjagd im Dunkelsteiner Wald gefilmt. Die Kameras im Gesamtwert von 2.500 Euro hatten sie sich vom VGT ausgeborgt, um, wie sie sagten, Tierquälereien zu filmen. Die BH St. Pölten habe eine Beschlagnahme verfügt. Als Begründung sei wörtlich "zur Sicherung des Verfalls wegen Gefahr im Verzug" angegeben worden.

Die Behörde bestreite das Eigentum des VGT über die Geräte, obwohl er Rechnungen vorgelegt habe, so Obmann Martin Balluch. Es sei schließlich möglich, dass der Verein seit Kauf der Kameras diese weiterverkauft habe. Der Tierschutzverein sei "permanent Behördenschikanen ausgesetzt", kritisierte Balluch in diesem Zusammenhang.