Erstellt am 06. November 2015, 12:22

von Daniel Lohninger

Viele Ideen für die neue Jonas-Schule. Eltern, Kinder, Lehrer und Verwaltung erarbeiteten Vorschläge, die Grundlage für die Umgestaltung sind.

Viele Vorschläge für eine neue Franz-Jonas-Schule wurden in der Ideenwerkstatt unter anderem von Direktorin Ingrid Jäger, Schulamtsleiter Andreas Schmidt, Pflichtschulinspektorin Renate Zeller unter des nonconform-Team um Architektin Caren Ohrhallinger erarbeitet, Bürgermeister Matthias Stadler machte sich ein Bild davon.  |  NOEN, mss

Völlig neue Wege beschreitet die Stadt St. Pölten nach der heuer erfolgten Außen-Sanierung bei der Umgestaltung der Franz-Jonas-Volksschule. Eine Ideenwerkstatt mit Eltern, Lehrern, Schülern und Verwaltung bildet die Grundlage für das Ein-Millionen-Euro-Projekt.

Viele Vorschläge wurden gesammelt

„Die Ideenwerkstatt brachte sehr viele Vorschläge, wie das Schulhaus in eine moderne
pädagogische Schmiede umgebaut werden könnte“, zieht Schulamtsleiter Andreas Schmidt nach der dreitägigen Ideenwerkstatt eine erste Bilanz. Die Palette der Vorschläge reiche von baulichen Maßnahmen über Vorschläge zur zeitgemäßen Möblierung bis hin zu pädagogisch neuen Ansätzen. Nähere Details könnten derzeit noch nicht genannt werden – auch, weil die politischen Entscheidungen noch ausstehen. Generell ist Schmidt überzeugt: „Dieses Projekt setzt ein starkes Zeichen für ‚lebendige Bildung‘ und dafür, dass unseren Kindern eine sehr gute pädagogische Ausbildung zukommt.“

Neue Schulstruktur wird entwickelt

Aufbauend auf den Ergebnissen der Ideenwerkstatt wird das Architektenteam von nonconform die gestalterischen Maßnahmen, aber auch die neue Schulstruktur entwickeln. Was von den konkreten Pläne und Wünschen umgesetzt wird, entscheidet der Gemeinderat. Geplant ist, dass im Frühjahr die Ausschreibung erfolgt, die Arbeiten dann mit Beginn der Sommerferien in Angriff genommen und bereits mit Schulbeginn abgeschlossen sind.

Insgesamt ist Schmidt mit dem Verlauf des Pilotprojektes mehr als zufrieden. „Alle Beteiligten stehen mit großer Euphorie hinter diesem Projekt“, so Schmidt. Es gebe auch schon Überlegungen, ähnliche Prozesse auch bei anderen Schulbauten oder Sanierungen von Schulen zu implementieren.