Erstellt am 07. Dezember 2017, 05:26

von Lisa Röhrer

Chris Bertl: „Will männliche Helene werden“. Vor Halbfinale war für Chris Bertl Schluss. Für seinen Traum kämpft er weiter.

Eine spannende und erfahrungsreiche Zeit hatte „Wellenstein“-Kellner Chris Bertl, hier mit Moderatorin Lena Gercke, bei „The Voice of Germany“. Nach seinem Ausscheiden will er sich wieder ganz auf seine Schlager-Karriere konzentrieren.  |  NOEN, SAT1/ProSieben/Richard Hübner; Richard Hübner

Im Glitzer-Outfit steht Chris Bertl auf der Bühne und schmettert „Unbreak my heart“ von Toni Braxton. Der „Wellenstein“-Kellner ist damit seinem Traum ein Stück näher gekommen. Nachdem er das Battle bei „The Voice of Germany“ gemeistert hatte, kämpfte er bei den „Sing offs“ um ein Ticket für das Halbfinale.

„Es war ein guter Auftritt und ich bin zufrieden. Mein Ziel habe ich damit erreicht"

Von zehn Mitgliedern aus dem Team von „Sunrise Avenue“-Sänger Samu Haber schafften es nur vier in die nächste Runde. Für den St. Pöltner Kellner war dort Schluss. Traurig ist er deshalb aber noch lange nicht: „Es war ein guter Auftritt und ich bin zufrieden. Mein Ziel habe ich damit erreicht“, sagt Bertl, der meint, dass er mit dem Song vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt hatte.

Musikalisch ist für Chris Bertl der Weg aber noch lange nicht zu Ende. Im Gegenteil: „Ich habe viel gelernt bei ‚Voice of Germany‘. Jetzt will ich mir einen Manager suchen und Konzerte geben, geplant sind auch Auftritte in St. Pölten“, blickt er voraus. Vorgenommen hat sich der Schlagersänger einiges: „Ich will so etwas wie eine männliche Helene Fischer werden — und für meinen Traum werde ich kämpfen“, versichert Bertl.