Pyhra

Erstellt am 20. Juli 2016, 15:38

von Manuela Mayerhofer

Pyhringer können übers Bad abstimmen. Termin fix: Am Sonntag, 21. August, geht es um die Zukunft des Freibades. Die Sanierung würde 870.000 Euro kosten.

Diesen Sommer bleibt das Freibad Pyhra geschlossen. Die Gemeindefunktionäre wollen ein Konzept für eine Generalsanierung erarbeiten.  |  NOEN, Mayerhofer

Der Termin für die Volksbefragung zum Freibad Pyhra steht: Die Bevölkerung hat am Sonntag, 21. August, die Möglichkeit, für oder gegen eine Sanierung der Badeanlage abzustimmen.

Die Fragestellung lautet: „Sind Sie für eine Wiedereröffnung des Freibads Pyhra nach einer kostengünstigen und bedarfsgerechten Sanierung — laut Kostenschätzung 870.000 Euro Sanierungskosten und einem jährlichen Defizit von 160.000 Euro?“

 Man habe sich die Einnahmen und Ausgaben der letzten fünf Jahre nochmals angesehen, so Bürgermeister Werner Schmitzer, dabei stehen im Durchschnitt jährlichen Einnahmen von 19.000 Euro Ausgaben von 78.000 Euro gegenüber. Daraus resultiert ein jährlicher Abgang von 60.000 Euro.

Alle Seiten hoffen auf eine hohe Beteiligung

„Wenn wir diese Sanierungsmaßnahmen durchführen, dann haben wir trotzdem ein altes Bad“, gibt Schmitzer zu bedenken. 

Eine Attraktivierung etwa durch eine Rutsche sei nicht möglich, da die Anlage dann in die neue Bäderverordnung mit verschiedensten Auflagen fällt. Das würde weitere Aufwendungen und Kosten verursachen. 

Sowohl die Gemeindefunktionäre als auch die Vertreter der Bürgerinitiative hoffen jetzt auf eine hohe Beteiligung bei der Abstimmung.

An sich, so Stephan Schober, von der Bürgerinitiative „Pro Freibad“ habe sich bisher nichts Neues ergeben. Die Initiative will vorerst das Ergebnis der Volksbefragung abwarten. „Wir hoffen, dass sich sehr viele Bürger die Zeit nehmen und die Chance nutzen, ihre Meinung zum Freibad kundzutun. Auch deshalb, weil Sie damit unser Engagement für den Erhalt der Badeanlage unterstützen würden.“