Erstellt am 26. Mai 2016, 05:34

von Mario Kern

Volksfest ohne Rekorde. Vier von zehn Fest-Tagen waren verregnet. Fest-Chef Peter Puchner zieht Bilanz: "Der Besuch des Volksfestes war durchwachsen."Polizei spricht von ";sehr ruhigem" Fest.

Peter Puchner: »Letztes Wochenende war ein schöner Abschluss.«  |  NOEN, zVg

Auch dieses Jahr hatten die Volksfest-Macher kein besonderes Glück mit dem Wetter: Stürmten 2013 und 2014 noch 150.000 bis 200.000 Gäste die Fahrgeschäfte und Gastro-Oasen auf dem VAZ-Areal, waren es bereits im Vorjahr wetterbedingt viel weniger. 2015 waren sechs von zehn Fest-Tagen verregnet, dieses Jahr nur vier. Besucher-Zahlen gibt es aber, wie im Vorjahr, trotzdem keine: „Wir haben nicht darauf geschaut und können auch gar keine Schätzungen abgeben“, erklärt Büro-V-Chef Peter Puchner.

Durchwachsene Bilanz

Die Bilanz sei so durchwachsen wie das Wetter: „Wir haben dieses Jahr sicher keine Rekorde gebrochen. Das erste Wochenende war trüb und verregnet, das zweite Wochenende dafür top. Das ist ein schöner Abschluss.“ Gerade am Samstag hätten 30.000 bis 40.000 das Volksfest besucht und für Dauerbetrieb bei den Fahrgeschäften und in den Schanigärten gesorgt.

Das Programm sei bunt gewesen und gut angekommen, analysiert Puchner. Auch der erweiterte Sky Floor und die zusätzlichen Schanigärten im Bacchushain etwa seien grundsätzlich positiv gewesen. „Allerdings ist auch klar, dass bei Kälte und Regen niemand im Schanigarten sitzen möchte.“

Für das nächste Volksfest im kommenden Jahr ist der Termin fixiert: Traditionell startet das Volksfest zu Pfingsten, diesmal am 2. Juni. Klar sind noch nicht etwaige Veränderungen am Fest-Konzept. „Man muss sich immer weiterentwickeln, das Volksfest ist kein Selbstläufer“, betont Puchner. In den kommenden Tagen werde man das diesjährige Volksfest Revue passieren lassen und Schlüsse für die Neuauflage 2017 ziehen. Fix im Programm ist allerdings schon ein neues, großes Fahrgeschäft. „Mehr können wir allerdings noch nicht sagen.“

Volksfest verlief ruhig für die Polizeibeamten

Das Fest sei sehr ruhig verlaufen, berichtet auch Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler. „Am ersten Wochenende des Volksfestes etwa gab es keine einzige Körperverletzung.“ Alleine am Samstag der Vorwoche sei es zu einer kleineren Rauferei gekommen. „Ansonsten ist aber so gut wie nichts passiert. Das hat aber nicht zwangsweise mit dem anfänglich schlechten Wetter zu tun“, bilanziert Bäuchler.