Erstellt am 22. Dezember 2015, 15:33

von Freiwillige Feuerwehr

„Vorweihnachtswunder“ auf der S33!. Glück hatten am Montagabend zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei auf der Kremser Schnellstraße S33 in St. Pölten. Die beiden konnten gerade noch vor zwei außer Kontrolle geratenen Autos retten...

 |  NOEN, FF St. Pölten-Wagram/Scharnagl
Das hätte auch anders ausgehen können: Zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei bauten am Montagabend im Zuge eines Schadstoffeinsatzes gerade die Absperrung nach einem Unfall auf der S33 auf als plötzlich zwei Autos „herangeschlittert“ kamen – sie retteten sich in letzter Sekunde mit einem Sprung über die Leitschiene.

„Habe alles im Zeitraffer gesehen“

„Ich habe gesehen, wie das Auto auf mich zukommt und habe alles im Zeitraffer gesehen“, so einer der beiden Helfer. Und sie hatten Recht mit ihrer Entscheidung, den mutigen Sprung zu wagen

Just an der Stelle, an der sie gestanden hatten, schlug eines der beiden Fahrzeuge in die Leitschiene ein. Zwar handelte es sich bei den Betroffenen um „alte Hasen“, der Schock des gerade Erlebten war ihnen aber dennoch ins Gesicht geschrieben.

Was war genau passiert? Kurz nach 17.00 Uhr waren ein Sattelschlepper und ein weiteres Fahrzeug auf der S33 in Richtung Krems kollidiert. Der Dieseltank des Sattelschleppers wurde im unteren Bereich aufgeschlitzt, mehrere hundert Meter Treibstoffspur waren die Folge.
 
Die FF St. Pölten-Wagram rückte aus und begann vor Ort sofort damit, den Dieselaustritt zu stoppen. Zeitgleich reinigten andere Florianis gemeinsam mit der ASFINAG die Dieselspur.

Kurz vor dem Ende der Arbeiten krachten in der Nähe zwei Pkw zusammen und rasten unkontrolliert auf die Helfer zu – mit dem erwähnten (glücklichen) Ende...