Wahl-Ergebnis: SPÖ baut Absolute aus, FPÖ gewinnt dazu!. Die SPÖ mit Bürgermeister Matthias Stadler hat bei der Gemeinderatswahl in St. Pölten am Sonntag ihre absolute Mehrheit ausgebaut.

 |  NOEN, Hofbauer

45.545 St. Pöltner waren wahlberechtigt. Insgesamt haben 28.974 BürgerInnen ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 63,62 % (+5,61 %). Insgesamt werden 42 Sitze im Gemeinderat vergeben.

Das amtliche Wahlergebnis

Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ)
16.880 Stimmen, das sind 59,00%. Veränderung gegenüber der Gemeinderatswahl 2011:
+ 2,24 %, 26 Mandate (+1)

Volkspartei St. Pölten – Liste Matthias Adl (VP)
5.798 Stimmen, das sind 20,27 %. Veränderung gegenüber der Gemeinderatswahl 2011:
- 5,02 %, 9 Mandate (-2)

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
4.204 Stimmen, das sind 14,70%. Veränderung gegenüber der Gemeinderatswahl 2011: + 3,99 %, 6 Mandate (+2)

Die Grünen
785 Stimmen, das sind 2,74%. Veränderung gegenüber der Gemeinderatswahl 2011:
- 2,1 %, 1 Mandat (-1)

NEOS
448 Stimmen, das sind 1,57 %.

Bürgerliste Überparteiliches St. Pölten (BLÜH)
137 Stimmen, das sind 0,48 %.

dieKühnen.jetzt
356 Stimmen, das sind 1,24%.

Ungültige Stimmen 365.
Gültige Stimmen: 28.609

Stadträte: SPÖ: 8, ÖVP: 3 (-1), FPÖ 2 (+1).

Der Wahlsonntag im Rückblick:

21.10 Uhr: Daniel Lohninger, Redaktionsleiter der St. Pöltner NÖN, analysiert das Wahlergebnis: 



20.15 Uhr: Erstmals seit 1996 ist die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl in der Landeshauptstadt wieder gestiegen - und zwar von 58,01 auf 63,62 Prozent. 28.974 der 45.545 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

19.35 Uhr: Reaktionen der Landes- und Bundespolitik

Das vorläufige Ergebnis der Gemeinderatswahl in St. Pölten:

x  |  NOEN, (APA)

19.30 Uhr: Reaktionen der Spitzenkandidaten

Matthias Stadler: "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dazuzugewinnen und das haben wir geschafft. Wir konnten auf hohem Niveau zulegen. Alle haben hier zusammengeholfen. St. Pölten hat gewonnen, wir werden in Zukunft noch stärker aufzeigen. Heute feiern wir sicher, aber morgen wird wieder hart gearbeitet. Mein gesamtes Team hat mitgekämpft. Es war die Bilanz der letzten fünf Jahre. Die blauen Bäume wachsen nicht in den Himmel" 

Matthias Adl: "Der Stimmenverlust schmerzt uns natürlich sehr. Danke an alle Wähler und Funktionäre, die gelaufen sind. Aus meiner Sicht hatten wir mit starkem Gegenwind von seiten der Bundesebene zu kämpfen. Der Bürgermeister hatte das sechsfache Budget von unserem Wahlkampf und hat auch Steuergeld verwendet."
Zum letzten Satz erntet Adl Buh-Rufe...
 
Klaus Otzelberger: "Wir haben das größte Plus erhalten. Die Freiheitliche Partei ist in St. Pölten so breit aufgestellt wie noch nie. Wir werden immer mehr zum Hoffnungsträger der Bürger."
 
Grünen-Kandidaten Nicole Buschenreiter hört nach dem Nicht-Erreichen des Wahlziels auf: "Es gibt nichts zu beschönigen. Wir hatten uns drei Mandate als Ziel gesetzt. Ich werde nach einer entsprechenden Einarbeitungszeit meines Nachfolgers aufhören."

Wolfgang Grabensteiner (NEOS): „442 St. Pöltner und St. Pöltnerinnen haben heute ihre Stimme für mehr Kontrolle, gegen Steuergeldverschwendung und mehr Mitsprache beim Domplatz und der Stadtentwicklung abgegeben. Dafür sagen wir ein großes „Danke“. Das wir den Einzug ins Rathaus verpasst haben, ist natürlich schade. Wir werden aber weitermachen und dem Gemeinderat auf die Fingern schauen!"



19.03 Uhr: Renate Gamsjäger und Robert Laimer (SPÖ): "Vielen Dank an unsere Wahlhelfer, die haben die Stadtteile rot eingefärbt und das ist einmal was."

19.02 Uhr: Betroffene, erschütterte Gesichter bei der VP.‎ Adl in einer ersten Stellungnahme: "Es ist wie es ist. Der Verlust ist bitter! Wir werden nun analysieren und dann beschließen, wie es weitergeht."

18.45 Uhr: Vorläufiges Ergebnis steht fest:

SPÖ: 58,88% (+2,12)
VP: 20,39% (-4,9)
FPÖ: 14,69% (+3,9)
Die Grünen: 2,74% (-2,1)
NEOS: 1,57%
BLÜH: 0,48%
dieKühnen.jetzt: 1,24%

18.35 Uhr: Bürgermeister Matthias Stadler betritt den Saal, es wird gejubelt. Stadler bedankt sich für die Unterstützung und erntet dafür großen Applaus.

18.33 Uhr: Mehr als ein Drittel der Stimmen ausgezählt!

Zwischenstand:

SPÖ bleibt gleich.
ÖVP dürfte ein Mandat verlieren, ebenso die Grünen.
FPÖ schafft plus 2 Mandate
NEOS schaffen den Einzug nicht. 

SP-Landesgeschäftsführer Robert Laimer: "Ein glücklicher Tag für uns Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen, wir sind hoch zufrieden."

Gedämpfte Stimmung bei der ÖVP.

18.31 Uhr: Eben treffen die Spitzenkandidaten im Rathaus ein. 

Impressionen vom Wahl-Sonntag:


18.30 Uhr: Landeshauptmann-Stellvertreterin Karin Renner (SPÖ) erwartet ein gutes Ergebnis: „Die tolle Arbeit des Bürgermeisters wurde vom Wähler belohnt.“

18.17 Uhr: In Klaus Otzelbergers Sprengel hat die FP rund 28 Prozent gewonnen und die VP massiv verloren. Der FP-Spitzenkandidat: "Die ersten Ergebnisse sind sehr erfreulich. Der Abend wird für uns ein blaues Wunder bringen. Wir werden zum Hoffnungsträger der Bürger."

SP-Landesgeschäftsführer Robert Laimer: „Es schaut nach einem sehr guten Ergebnis aus.“

18.16 Uhr: Alt-Landeshauptmann-Stellvertreter Ernst Höger ist eingetrudelt. 

x  |  NOEN, NÖN

18.10 Uhr: Walter Heimerl von dieKühnen.jetzt und FPÖ-Spitzenkandidat Klaus Otzelberger sind eingetroffen...

18.05 Uhr: Erster Zwischenstand:

SPÖ bleibt gleich.
ÖVP dürfte ein Mandat verlieren, ebenso die Grünen.
FPÖ schafft plus 2 Mandate
NEOS schaffen den Einzug nicht. 


Vizebürgermeister Adl (ÖVP) zeigt sich gefasst: "Wir haben sehr viel getan‎ und müssen uns nichts vorwerfen. Noch ist nichts endgültig, wir werden sehen wie sich die weiteren Sprengel auf das Ergebnis auswirken.‎"

Nicole Buschenreiter von den Grünen bleibt zuversichtlich und rechnet fix mit einem Mandat.
 
Wolfgang Grabensteiner von den Neos ist gerade im Rathaus eingetroffen. Er hofft, doch noch den Einzug in den Gemeinderat zu schaffen.

x  |  NOEN, NÖN
x  |  NOEN, NÖN

17.59 Uhr: Ein SP-Funktionär: „Es schaut nicht nach einem Trauertag aus!“

Vor dem Rathaus gibt es einen Auflauf von Parteimitgliedern.
Nach und nach trudeln die gespannten Parteimitglieder ein: von der SPÖ
Stadtrat Robert Laimer und Gemeinderat Thomas Kainz sowie Nationalratsabgeordneter Johann Hell.

17.55 Uhr: Derzeit schaut es nach 10 Mandaten für die VP aus, Zugewinn für SP und FP. Aktuell stehen die Grünen bei einem Mandat - und das wackelt.

Adl zeigt sich gefasst: "Wir haben sehr viel getan‎ und müssen uns nichts vorwerfen. Noch ist nichts endgültig, wir werden sehen wie sich die weiteren Sprengel auf das Ergebnis auswirken.‎"

17.38 Uhr: Das Innenstadt-Ergebnis: SP gewinnt, VP und Grüne verlieren, FP legt zu!

17.35 Uhr: Die NEOS warten gespannt auf das Wahlergebnis im Schubert. Im Bild unten: Georg Priesner, Spitzenkandidat Wolfgang Grabensteiner und Alexander Kirchmauer.

x  |  NOEN


17.30 Uhr: Erste Information aus der Zentrale der Volkspartei. Gedämpfte Stimmung bei der VP. Die Lage ist nach ersten Ergebnissen nicht zufriedenstellend für die VP.

Die SPÖ hingegen kann eine Zunahme verzeichnen. Stimmen werden in der Bezirksstelle hinter verschlossener Tür in den Computer eingegeben.

Bei vier kleinen Sprengeln gab es einen Zuwachs für die SPÖ und eine Abnahme für die ÖVP. 

16.10 Uhr: Der Countdown im Rathaus läuft. Erste Ergebnisse sind gegen 17 Uhr zu erwarten.

x  |  NOEN, NÖN

x  |  NOEN, zVg

15.03 Uhr: SPÖ-Nationalratsabgeordneter Anton Heinzl (Bild links) wählte in Harland. Sein Eindruck, rund eine Stunde bevor die Wahllokale schließen: „Die Stimmung für uns Sozialdemokraten ist gut.“ Die SPÖ habe einen modernen Wahlkampf geführt, der bei den Menschen gut angekommen sei. Positiv zu bewerten sei auch, dass mehr Wähler als 2011 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht hätten – zumindest in Harland.

14.30 Uhr: In eineinhalb Stunden - pünktlich um 16 Uhr - schließen die Wahllokale der 88 Wahlsprengel in der Landeshauptstadt. Am Abend - laut Magistrat voraussichtlich gegen 18.45 Uhr - wird Bürgermeister Stadler das vorläufige Ergebnis der Gemeinderatswahl 2016 im Rathaus verkünden. Auch die per Wahlkarten abgegebenen Stimmen sind in diesem Ergebnis inkludiert.

45.545 Stimmberechtigte sind heute aufgerufen, den St. Pöltner Gemeinderat neu zu wählen. Die Anzahl der beantragten Wahlkarten hat sich im Vergleich zur Gemeinderatswahl am 3. Juli 2011 deutlich erhöht: Insgesamt wurden laut Magistrat 4.198 Wahlkarten ausgestellt, vor fünf Jahren waren es lediglich 3.391.

x  |  NOEN, Herbert Pfarrhofer (APA)

14.00 Uhr: Heidemaria Onodi (Bild links) wählte im Sprengel 27 in der Franz-Jonas-Schule. „Ich bin zuversichtlich, dass die SPÖ die absolute Mehrheit ausbauen kann“, zeigt sich Landtagsabgeordnete zuversichtlich.

Die SPÖ habe einen sehr guten Wahlkampf geführt und bei Themen wie leistbares Wohnen, Bildung und Entwicklung der Stadt hohe Kompetenz bewiesen.

x  |  NOEN, privat

13.37 Uhr: Walter Heimerl (Bild links) ist Spitzenkandidat der neuen Gruppierung „Die Kühnen.jetzt“. Der bekannte Gastro-Mann, Wanderexperte und kritische Geist möchte mit seinem Engagement neuen Schwung in die alte Politlandschaft bringen: „Natürlich erkühnen wir uns zu hoffen, dass wir ein Mandat schaffen. Sollte es diesmal nicht klappen, werden wir sicher weitermachen.“

Der „kühne“ Spitzenkandidat warf  um die Mittagszeit in Wagram im Kindergarten am Schnoflplatz seinen Wahlzettel in die Urne. Ab 17 Uhr wird Walter Heimerl dann mit seinen Neo-Polit-Kollegen im „kühnen Café“ auf das Ergebnis der Gemeinderatswahl warten.

2011 unterstütze er noch als Partei-Urgestein die St. Pöltner Grünen. Die landeten auch im Sprengel 63 (mit 13 Stimmen), im gesamten Landeskindergarten und überhaupt im gesamten Stadtteil auf Platz 4. 

13.29 Uhr: Finanzminister Hans Jörg Schelling gab im Sprengel 3 im Mary-Ward-Privatgymnasium nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Wahl-Prognose ab:



x  |  NOEN, Birgit Kindler

12.35 Uhr: FPÖ-Spitzenkandidat Klaus Otzelberger (Bild links) gab seine Stimme im Landeskindergarten Wiesnergasse in Wagram ab. Die Nacht vor der Wahl hat er gut geschlafen, obwohl er noch etwas müde vom Wahlkampf der letzten Wochen ist.

Nervös ist Otzelberger nicht, denn: „Ich bin überzeugt, dass wir ein sehr gutes Ergebnis einfahren werden.“ 

Mit 55 Stimmen landete die FP vor fünf Jahren in Otzelbergers Heim-Sprengel an dritter Stelle -  hinter SP (276) und VP (156). Diese Verteilung blieb in allen vier Sprengeln der Schule Wagram (die Sprengeln wurden dieses Jahr in den Landeskindergarten verlegt) sowie im gesamten Stadtteil gleich.

x  |  NOEN, NÖN

11.57 Uhr: NEOS-Spitzenkandidat Wolfgang Grabensteiner (siehe Foto links) wählte in der Franz Jonas Volksschule. Von Nervosität keine Spur: „Ich habe sehr gut geschlafen. Meine jüngere Tochter hat mich zwar um vier Uhr aufgeweckt, aber ich bin sofort wieder eingeschlafen.“

Grabensteiner glaubt, dass es für die St. Pöltner bei dieser Wahl eine Überraschung geben wird. „Mein Ziel ist es in den Gemeinderat kommen und ich freue mich, wenn ich noch ein paar Experten aus meinem Team mitnehmen kann“, so Grabensteiner. 

11.45 Uhr: Die grüne Spitzenkandidatin Nicole Buschenreiter ist in Wagram zur Wahl gegangen. Sie hatte schon kurz vor 9 Uhr vor der Tür zum Wahllokal gewartet: „Ein Beruhigungszigaretterl geht sich noch aus.“

x  |  NOEN, Beate Steiner

Die grüne Spitzenkandidatin ist gemeinsam mit der Nummer zwei und der Nummer drei der Grünen gekommen. Monika Krampl und Markus Hippmann sind nicht nur zur Unterstützung dabei, auch sie wählen im Kindergarten am Schnofl Platz: „Wagram ist schon ziemlich grün.“

Den weiteren Wahltag wird Buschenreiter entspannen, eventuell im Garten arbeiten, und sich dann um 18 Uhr im Rathaus einfinden – „dann wird es spannend“. Im Sprengel 61, in dem sie gewählt hat, ist übrigens schon am Morgen viel los. So um 9.30 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei etwa 20 Prozent. 

Ganz im Rahmen der Mandate-Aufteilung im Gemeinderat war vor fünf Jahren das grüne Ergebnis im Wohnort-Sprengel von Buschenreiter: Die Grünen landeten mit 12 Stimmen auf dem vierten Platz. Das war in allen drei Sprengeln im Landeskindergarten Hubert-Schnofl-Platz sowie in ganz Wagram gleich.

x  |  NOEN, Julia Kramer

11.10 Uhr: Vizebürgermeister Matthias Adl wählte im Beisein seiner Familie in der Volksschule Pottenbrunn (siehe Foto oben). Beim Wahlgang betonte Adl, er habe "wie ein Stein geschlafen".

Aufgestanden ist er bereits um 5 Uhr und hat mit Wahlhelfern Frühstückspakate verteilt. Hinsichtlich des Wahlergebnisses zeigte er sich zuversichtlich: "Wir wollen zulegen. Ich hoffe, dass viele wählen und uns die Stimme geben."

2011 landete die VP in Adls Sprengel stimmentechnisch nur hauchdünn vor der SP: 167 wählten die Volkspartei, 161 die Sozialdemokraten. Auf den ganzen Stadtteil aufgerechnet setzte sich die VP mit 682 zu 542 klarer gegen die SP durch. 

x  |  NOEN, Daniel Lohninger

10.15 Uhr: Bürgermeister Matthias Stadler (siehe Foto links) gibt in der Volksschule Ratzersdorf seine Stimme ab. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Wahlziel – das Ausbauen der absoluten Mehrheit – erreichen“, gab sich der Stadtchef bei der Stimmabgabe optimistisch.

Bei der letzten Gemeinderatswahl war der Wahl-Sprengel des Bürgermeisters in „schwarzer Hand“: Die VP hatte mit 230 Stimmen die Nase vorne, die Sozialdemokraten landeten mit 190 Stimmen in der Wählergunst auf Platz zwei. Im gesamten Stadtteil Ratzersdorf hatte jedoch die SP mit 357 vor 333 Stimmen für die VP die Nase vorne. 

Los ging der heutige Wahltag für ihn bereits vor 8 Uhr mit einer Sitzung der Wahlkommission im Rathaus, bei der die Wahlkarten den Wahlsprengeln zugeteilt wurden. Insgesamt wurden knapp 4.000 der 4.198 ausgestellten Wahlkarten abgegeben.

x  |  NOEN, Julia Kramer

9.43 Uhr: Mario Wailzer von der Liste Blüh (siehe Foto oben) schreitet nach einer geruhsamen Nachtruhe zur Wahlurne in Pottenbrunn. Er ist nervös, „schon seit zwei Tagen“, sagt er und hofft auf ein Mandat im Gemeinderat und auf eine hohe Wahlbeteiligung, auch wenn, so Wailzer:  „ich nicht weiß wie sich das auf unsere Stimmen auswirkt“.

Wailzer wählt in Sprengel 70 (Volksschule Pottenbrunn): Hier hatte 2011 die VP die meisten Stimmen bekommen, vor den Sozialdemokraten, der FP und den Grünen. Im Sprengel 70, einem von vier Sprengeln in der Volksschule, war der Abstand von Schwarz auf Rot am zweitgrößten. Auch in ganz Pottenbrunn war die VP stimmstärkste Fraktion.

9.10 Uhr: Die Spitzenkandidaten der Regierungsparteien standen der NÖN im Vorfeld des heutigen Urnengangs Rede und Antwort - beim großen Wahlkampf-Interview und im NÖN-Wordrap:

8:12 Uhr: Die Spitzenkandidaten machen sich auf den Weg zum Wahllokal - hier die 2011er-Ergebnisse in "ihren" Sprengeln:


Die Ausgangslage: 

45.545 St. Pöltner wählen heute den neuen Gemeinderat der Landeshauptstadt. Matthias Stadler von der SPÖ ist der letzte Landeshauptstadt-Bürgermeister Österreichs, der im Gemeinderat über eine absoluter Mehrheit verfügt. 25 der 42 Mandate stellen die Sozialdemokraten.

Geht es nach Stadler, sollen es nach diesem Wahlsonntag sogar mehr sein. „Das Halten des Ergebnisses kann kein Ziel für eine Wahlauseinandersetzung sein“, so der Bürgermeister, der seit 12 Jahren in der Traisen-Metropole am Ruder ist.

Opposition will stärker werden

Selbst die Opposition geht großteils davon aus, dass in St. Pölten nach der Wahl vor der Wahl ist – und Stadler weiter Bürgermeister sein wird. Die bereits im Gemeinderat vertretenen Listen VP, FP und Grüne haben dennoch ein gemeinsames Ziel: Stärker werden.

Die VP, die derzeit 11 Mandate hält, rechnet ebenso mit einem Mandats-Gewinn, wie die Grünen (derzeit 2 Mandate) – und die FP hat sich zum Ziel gesetzt, das historisch beste Ergebnis in St. Pölten zu erzielen. Die Latte liegt allerdings niedrig: Zu überbieten gilt es die 12,7 Prozent aus 1997, 2011 konnten die Freiheitlichen 10,7 Prozent der Wähler für sich begeistern, was vier Sitze im Gemeinderat brachte.

Erstmals zur Wahl treten die NEOS mit Spitzenkandidat Wolfgang Grabensteiner, dieKühnen.Jetzt mit Spitzenkandidat Walter Heimerl und die Liste BLÜH mit Spitzenkandidat Mario Wailzer und Polit-Urgestein Hermann Nonner an.

Wahllokale schließen um 16 Uhr

Die Wahllokale schließen um 16 Uhr, das vorläufige Endergebnis wird vor 19 Uhr erwartet. In den Wahlkommissionen sind insgesamt rund 650 Wahlhelfer eingesetzt. 

Das amtliche Wahlergebnis wird am Montag, 18. April 2016, nach der Sitzung der Stadtwahlbehörde bekanntgegeben.

4.198 Wahlkarten ausgestellt

In Ergänzung dazu wird mitgeteilt, dass insgesamt 4.198 Wahlkarten ausgestellt wurden. Bei der Gemeinderatswahl 2011 wurden 3.391 Wahlkarten ausgestellt.

Alle weiteren Infos zum Wahlkampf in St. Pölten und Urnengang am 17. April 2016 gibt es im großen Gemeinderats-Wahlressort auf NÖN.at .