Erstellt am 27. Oktober 2015, 07:50

von Daniel Lohninger

Weichen für neuen Bezirk werden gestellt. Region Purkersdorf wird kooptiert. Positive Bilanz der Abgeordneten nach der Hälfte der Landtags-Funktionsperiode.

Martin Michalitsch, Bettina Rausch, Doris Schmidl und Fritz Ofenauer ziehen zufrieden Bilanz nach der Hälfte der Landtags-Periode. Foto: Lohninger  |  NOEN, Daniel Lohninger

7.000 neue Jobs, 11.000 geförderte neue Wohnungen, Infrastruktur-Projekte wie die Herzogenburg-Stadt-Ausfahrt der S 33 und die Brücke Wörth im Süden der Stadt St. Pölten sowie der abgeschlossene Ausbau der neuen Westbahnstrecke – das und vieles mehr präsentierten die vier St. Pöltner VP-Abgeordneten bei ihrer Halbzeit-Bilanz als Erfolge ihrer Politik in Land und Bund.

„Wir sind die Mitte des Landes“

„Wir sind die Mitte des Landes und werden durch die Aufstockung um die Region Purkersdorf ab 2017 zum wichtigsten Bezirk Niederösterreichs“, zeigt sich VP-Bezirksobmann Martin Michalitsch selbstbewusst. Dementsprechend ehrgeizig seien auch die Ziele für die Zukunft.

Was die Bezirks-Erweiterung angeht, werden die ersten Weichen innerhalb der VP bereits beim Bezirksparteitag am 25. November gestellt: Die VP-Funktionäre aus der Region Purkersdorf werden hier als Gäste dabei sein und sind danach bis Anfang 2017 als kooptierte Mitglieder bereits dabei. Danach werden die Gemeinden um Purkersdorf als Teilbezirk in den VP-Bezirk St. Pölten integriert.

Als Erfolg der VP-Politik sieht Michalitsch auch die Weiterführung der Schnellbahn bis Neulengbach sowie den halbstündigen REX-Takt mit Fahrplanwechsel auf der alten Westbahnstrecke.

Große Pläne gibt‘s auch im Pielachtal: Hier stehen vor allem Hochwasserschutz-Projekte an, in Kirchberg/Pielach wird der Hochwasserschutz noch heuer fertig, in Hofstetten-Grünau laufen die Vorarbeiten. Auch neue Jobs werden im Pielachtal geschaffen: Etwa 30 entstehen im ersten interkommunalen Pflegeheim in Kirchberg und Rabenstein, bei dem die Dachgleiche demnächst begangen wird.