Erstellt am 17. April 2016, 13:14

Weihbischof Leichtfried führte Berufungswallfahrt an. Das Priesterseminar und die Diözese St. Pölten luden heute zur Berufungswallfahrt nach Maria Taferl. Treffpunkt zwar bei der Schiffstation in Marbach an der Donau. Danach zelebrierte Regens Weihbischof Anton Leichtfried den Gottesdienst in der vollen Basilika.

 |  NOEN, Wolfgang Zarl
Die Wallfahrt fand anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufungen statt und stand unter dem Motto „Herzklopfen“. Die Kirche betet an diesem Tag für gute geistliche Berufungen zum Priester, Diakon, Pastoralassistent, Religionslehrer oder zu Ordensleuten. Weihbischof Leichtfried: "Wir brauchen Menschen, die nicht egoistisch sind, für andere da sind und sich vom Heiligen Geist leiten lassen."

Um das Thema „Berufungen“ wachzuhalten, begeht die Kirche jeweils am 4. Ostersonntag den Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Im Sinne von Matthäus 9,38 „Bittet den Herrn der Ernte“ wird bei der Wallfahrt um guten und ausreichenden Nachwuchs in den verschiedenen geistlichen und kirchlichen Berufen und Berufungen gebetet.

Es wird auch daran erinnert, dass alle Christen Berufene sind, und ihrem Leben der in der Taufe und Firmung grundgelegten Berufung zum gemeinsamen Priestertum Ausdruck geben sollen – eine Antwort auf Gottes Ruf.

Aufgaben, die Herzklopfen verursachen?

Denkanstoß war laut Berufungspastoral der Diözese St. Pölten folgender Gedanken: „Gott schaut mich an, er nimmt mich an, wie ich bin. Und er hat Aufgaben für mich, vielleicht auch solche, die durchaus Herzklopfen verursachen können. Was ist mein Herzensanliegen? Wofür brenne ich? Wofür setze ich mich ein?“

Neben Weihbischof Leichtfried nahmen ua. auch Generalvikar Eduard Gruber, Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, viele Ordensleute, die Priesterseminaristen und viele Jugendlichen teil.