Erstellt am 18. November 2015, 12:18

von Mario Kern

Gasslspieler lassen alte Volksweisen aus 1524 erklingen. St. Pöltner Trio wartet zum zweiten Mal mit alten Weihnachtsliedern auf. Das älteste stammt aus dem Jahr 1524.

Servieren im Vinzenz Pauli „Rauhnachtsträume“ und „GlühWalzer“: Harald Binder, Christina Gaismeier und Andreas Neumeister. Foto: Elfi Binder  |  NOEN, Elfi Binder

Nach ihrem ersten Album mit „Alten Weihnachtslieder“ vor sieben Jahren haben die Gasslspieler eine weitere CD mit teilweise Jahrhunderte alten Weisen herausgebracht: Auf „Freu‘ dich Erd‘ und Sternenzelt“ hat die St. Pöltner Formation elf Stücke zusammengetragen.

Sechs davon – wie etwa Martin Luthers „Nun komm, der Heiden Heiland“ aus dem Jahr 1524 oder das das elsässische „Christkindlein“ aus dem 19. Jahrhundert – sind traditionelle Weihnachtslieder.

Präsentation am Donnerstag im Vinzenz Pauli

Der Rest stammt aus der Feder der Gasslspieler Christina Gaismeier, Harald Binder (beide bekannt durch ihr Mitwirken bei Ballycotton) und Andreas Neumeister. „Wir lassen uns zwischendurch von den alten Stücken inspirieren und kombinieren sie auch gerne mit eigenen Melodien“, verrät Geigerin Christina Gaismeier.

Für das Album haben die drei Musiker alle Stücke neu arrangiert und auf großteils selbst gebauten, dem Mittelalter nachempfundenen Instrumenten eingespielt – auch Luthers fast 500 Jahre altes „Nun komm, der Heiden Heiland“ erklingt so im einzigartigen Gasslspieler-Klanggewand.

Ihr Album präsentiert das Trio am Donnerstag (19. November) ab 18 Uhr im Vinzenz Pauli.