Wilhelmsburg

Erstellt am 15. Oktober 2016, 09:04

von Inge Moser

Debatte um Schülerzahl: „Keine Bevorzugung“. Schüleranzahl ist in den Volksschulen nicht ausgeglichen. Direktorin der Volksschule-Süd fühlt sich benachteiligt.

Nur eine erste Klasse gibt es im heurigen Schuljahr in der Volksschule-Süd.  |  NOEN, Moser

Zwei erste Klassen mit 45 Kindern gibt es im Schuljahr 2016/2017 in der Volksschule-Nord, nur eine Taferlklasse mit 25 Kindern ist es hingegen in der Volksschule-Süd. Mit dieser Situation ist Helga Fuchs, Direktorin der Volksschule-Süd nicht zufrieden. „Ich habe schon seit Längerem das Gefühl, dass wir ‚kaltgestellt‘ werden“, sagt Fuchs. Sie fordert, dass die Kinder gerecht auf beide Schulen aufgeteilt werden.

Wltschek: „Es gibt keine Packelei oder Einflussnahme von irgendwem"

Anders sieht das Christa Wltschek als Direktorin der Volksschule-Nord. „Es gibt keine Packelei oder Einflussnahme von irgendwem. Einzig und allein die Eltern entscheiden, welche Schule ihre Kinder besuchen“, so Wltschek. Auf das Einzugsgebiet würde es nicht ankommen. Und bei 25 Kindern werde nun mal eine Klasse geteilt.

Die Einteilung der Klassen obliegt der Stadtgemeinde. Bürgermeister Rudolf Ameisbichler informiert: „Bei der Schuleinschreibung wird auf die Wünsche der Eltern Rücksicht genommen und auf Beruf und Familiensituation geachtet.“ Es würde keinerlei Bevorzugung einer Schule geben, betont der Bürgermeister. Aber die Schule-Nord in der Penknergasse sei mit Nachmittagsbetreuung, Volksschule, Sonderschule und Mittelschule nun mal die Schwerpunktschule.