Wilhelmsburg

Erstellt am 12. August 2016, 09:46

von Inge Moser und Birgit Kindler

Eigenes Bier für die „Wümschburger“. In der Fohrenburger Brauerei in Vorarlberg entsteht das Bier, das im neuen Lokal „vlč-eck“ ausgeschenkt wird.

Freuen sich auf das Eröffnungswochenende im „vlč-eck“ mit musikalischen und kulinarischen Schmankerl: Willibald Wltschek mit seiner Frau Christa (links) und Mitarbeiterin Elisabeth Affengruber. Foto: Inge Moser  |  Inge Moser

Intensiv und aromatisch – so schmeckt das Bier, das von Braumeister Andreas Rosa in der Fohrenburger Brauerei in Bludenz extra für Wilhelmsburg gebraut wird. Ausgeschenkt wird es im neuen Lokal von Vizebürgermeister Willibald Wltschek, das dieses Wochenende eröffnet.

„Ich habe seit 2009 ein Haus in Wilhelmsburg und kenne Willi recht gut. Die Idee, ein eigenes Bier zu brauen, entstand vor einem halben Jahr und wurde immer konkreter“, erzählt Andreas Rosa, Braumeister und technischer Geschäftsführer bei der Fohrenburger Brauerei.

Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,5 Volumsprozent und eine Stammwürze von 12,8 Grad und ist damit etwas stärker als herkömmliche Biere. „Der Hopfen kommt aus der Bodenseeregion, die Gerste aus Deutschland und Österreich. Außerdem wird das Wasser aus der Silvretta nicht enthärtet. Das gibt unserem Bier ein besonderes Aroma“, weiß Rosa.

Wltschek gestaltete Etiketten selbst

Das Bier und sein Braumeister: Andreas Rosa wird für den "Wümschburger"-Genuss sorgen.  |  zvg/Collage Bruckmüller

Natürlich gibt es für das „Original Wümschburger Bier“ auch eigene Etiketten, die von Wltschek selbst designt wurden. „Darauf ist die alte Brauerei zu sehen“, erklärt Wltschek. Bis 1911 gab es in der Bräuhausgasse eine eigene Bierproduktion, die Brauerei wurde später geschleift.

Ab Freitag können alle Wilhelmsburger das Bier in Wltscheks neuem Lokal probieren. Das hat der ehemalige Musikschullehrer von Stadtrat Norbert Damböck gepachtet. Den Gastbereich des ehemaligen „Hutschpferd“ am Flesch-Platz hat er umgestaltet, sodass er jetzt an einen Biergarten erinnert.

Das Extrazimmer wurde mit alten Ziegelornamenten gestaltet. Auch die Sanitäranlagen wurden saniert. Für Live-Veranstaltungen steht eine 40 Quadratmeter Bühne mit moderner Technik zur Verfügung.

Heißen wird das neue Lokal „vlč-eck“. „Das ist eine Verkleinerungsform aus meinem Namen und heißt auf tschechisch ‚junger Wolf‘. Deswegen ist auf dem Bier-Logo auch ein Wolf zu sehen“, erklärt Wltschek. Zum Bier werden traditionelle Schmankerl und vegane Speisen serviert.

Am Eröffnungswochenende gibt es vier Tage lang Programm. Ein musikalisches Highlight ist der Auftritt der Band Big Apple am Samstag in der Einhorn-Arena.