Erstellt am 05. Oktober 2015, 08:31

von Inge Moser

Hochwasserschutz bald abgeschlossen. 2004 hat man mit dem Bau an der Traisen begonnen. Noch heuer soll der letzte Bauabschnitt beendet werden.

Stadtrat Markus Holzer und Bauhofleiter Fritz Riedler beim letzten Teil des Hochwasserschutzes an der Traisen. Foto: Moser  |  NOEN, Inge Moser
Vor über zehn Jahren wurde damit begonnen – schon bald können die Arbeiten zum Hochwasserschutz in Wilhelmsburg abgeschlossen werden.

„Alte Sohlstufe durch neue Sohlrampe ersetzt“

„Der Hochwasserschutz reicht auf einer Länge von sechs Kilometern von Reith bis zur Eisenbahn-Brücke beim Sportplatz, von der Kreisbacher-Brücke bis zur Göblasbrucker-Brücke und letztendlich bis Altenburg“, informiert der zuständige ÖVP-Stadtrat Markus Holzer.

Derzeit ist der letzte Teil des Bauabschnitts Wasenmühle von der Kreisbacher Brücke bis zur Göblasbrucker Brücke in Arbeit.

„Die alte Sohlstufe wurde entfernt und durch eine neue Sohlrampe ersetzt“, teilt Bauleiter Andreas Gruber von der Abteilung Wasserbau des Landes NÖ über die Arbeiten zum Hochwasserschutz mit.

Zweiter Bauabschnitt kostet 2,6 Millionen Euro

Weiters erklärt Gruber, dass an einer Traisenerweiterung gearbeitet werde. „Dafür wurde ein Nebengerinne beim Gram-Teich mit einer Fischaufstiegshilfe gebaut. Sind die Arbeiten fertig, wird das Gerinne wieder in den Fluss eingeleitet“, sagt Gruber.

Gekostet hat der gesamte Hochwasserschutz in Wilhelmsburg übrigens sechs Millionen Euro. „An diesen Gesamtkosten haben sich der Traisen-Wasserverband, der Bund sowie die Stadtgemeinde beteiligt“, weiß Stadtamtsdirektor Reinhard Kothek.

Der zweite Bauabschnitt, der derzeit in Arbeit ist, kostet laut Kothek 2,6 Millionen Euro. Davon entfallen 85 Prozent der Kosten auf den Bund, die Stadtgemeinde zahlt 12,5 Prozent und für den Rest von 2,5 Prozent kommt der Traisen-Wasserverband auf.