Erstellt am 05. Februar 2016, 10:23

von Mario Kern

Wohn-Innovation für alle Generationen. BWSG plant mit Volkshilfe Wohnbau für alle Altersstufen. FH erstellt Studie und lädt Ende Februar zur Zukunftswerkstatt.

Partner für das Generationen-übergreifende Wohnprojekt in der Maximilianstraße: Volkshilfe-NÖ-Präsident Ewald Sacher, Heidemaria Onodi vom Pensionistenverband, Bürgermeister Matthias Stadler, BWSG-Vorstandsvorsitzender Wilhelm Haberzettl und Johannes Pflegerl.  |  NOEN, Vorlaufer

Drei Monate nach der exklusiven Ankündigung der Projekt-Idee in der NÖN präsentiert die BWSG offiziell ihr Generationen-übergreifendes Wohnprojekt in der östlichen Maximilianstraße: Die Genossenschaft plant den Bau von 80 bis 100 Wohnungen auf fünf Ebenen und hat für die Betreuung sowie das soziale Know-how die Volkshilfe NÖ, den Pensionistenverband sowie die Fachhochschule St. Pölten an Bord geholt.

Das Ilse-Arlt-Institut für Soziale Inklusionsforschung an der FH erstellt aktuell eine Machbarkeitsstudie für das Projekt – die Forschungseinrichtung hat auch schon eine Studie für die Living City erarbeitet. Bei einer Zukunftswerkstatt am 27. Februar können sich potenzielle Interessenten einbringen. „Dabei wird auch erklärt, wie die Generationen von diesem Projekt profitieren, welche Herausforderungen auftauchen können, aber auch wie sie zu lösen sind“, verrät Institutsleiter Johannes Pflegerl.

Studie Mitte Mai fertig

Die FH-Studie soll nach einer Expertenrunde Mitte Mai im Juni fertig werden. 2018 soll dann die darauf aufbauende Planung abgeschlossen sein, verrät BWSG-Vorstandsvorsitzender Wilhelm Haberzettl.

Dass die ältere Generation, jüngeren Menschen und Jungfamilien miteinander auskommen können, würden BWSG-Projekte in Wien und Innsbruck zeigen, so Haberzettl. „Das ist eine gesellschaftspolitische Herausforderung. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das eine Erfolgsgeschichte wird.“ Das Konzept für St. Pölten sei so einzigartig. „Mit Vorbildcharakter für andere.“