Erstellt am 07. Juni 2016, 21:46

von NÖN Redaktion

Zitronensäure auf Kremser Schnellstraße verstreut. Mit rund 24 Tonnen Zitronensäuren-Granulat und einem Dutzend Schutzengel war Dienstagnachmittag ein LKW Lenker auf der Kremser Schnellstraße Richtung St. Pölten unterwegs.

 |  NOEN, FF St. Pölten-Wagram
Beim Anprall gegen ein Schwerfahrzeug wurden einige Bigpacks aufgerissen, und kristallisierte Zitronensäure landete auf dem Pannenstreifen und der rechten Spur, berichtete die FF St. Pölten-Wagram.

Die Lenker konnten selbst aus ihren Lastwagen aussteigen. Weil die Plane des Transporters auf der rechten Seite zerstört war, wurden diese sowie die unbeschädigten Bigpacks mit Spanngurten befestigt und die aufgerissenen Verpackungen gegen weiteres Auslaufen des Granulats gesichert.

Die Einsatzkräfte entfernten außerdem eine der beiden Hecktüren, um eine Weiterfahrt zum nächstgelegenen Rastplatz zu ermöglichen. Der zweite Lkw war im vorderen Bereich beschädigt, außerdem musste ein Reifen gewechselt werden.

Während der Aufräumarbeiten war die S33 nur einspurig befahrbar. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren St. Pölten-Wagram und St. Pölten-Stadt dauerte mehr als zwei Stunden, beteiligt an den Arbeiten waren auch die Asfinag und die Autobahnpolizei Krems.



Nachdem sich die Autobahnpolizei Krems um die Absicherung der Unfallstelle gekümmert hatte, konzentrierten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf den Aufbau des Brandschutzes ehe die Bergungsarbeiten begonnen wurden. Dazu wurde zuerst der Planenaufbau zum Teil gelöst. Anschließend wurde eine der beiden schweren Hecktüren entfernt, die zweite festgezurrt. Ebenso mit Spanngurten befestigt wurden die größtenteils unbeschädigten Bigpacks sowie die Reste des Planenaufbaus. Weiters wurden die fünf aufgerissenen Bigpacks behelfsmäßig gegen weiteres Auslaufen des Granulats gesichert. Eine Weiterfahrt zum nächstgelegenen Rastplatz war damit gesichert.

Die Kräfte der ASFINAG kümmerten sich zwischenzeitlich um die Fahrbahnreinigung. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Kremser Schnellstraße im Nachmittagsverkehr nur einspurig befahrbar. Nach über zwei Stunden konnte der Einsatz seitens der Feuerwehr beendet werden.

Danke an die disziplinierten Autofahrer, die im Staubereich an die Bildung der Rettungsgasse gedacht haben und damit den Einsatzkräften eine rasche Zufahrt zur Unfallstelle ermöglicht haben.