Erstellt am 27. Mai 2016, 11:06

Rituale deuten mit Hermann Nitsch. Die neue Ausstellung von Nitsch beschäftigt sich mit der Bedeutung von Ritualen in seiner Kunst.

Die neue Ausstellung von Nitsch beschäftigt sich mit Ritualen in Religion und Kunst. Anlässlich der Ausstellung wird die Doppel-CD »nitsch und seine musik« präsentiert.  |  NOEN, Archiv Cibulka-Frey/ Atelier Nitsch
Die Ausstellung „HERMANN NITSCH – RITUAL“ startet am 15. Mai 2016 im „nitsch museum“. Sie konzentriert sich auf die Bedeutung von Ritualen aus Religion und Kunst im Werk von Hermann Nitsch. Sein Gesamtkunstwerk, dessen Bestrebungen sich in den Aktionen des Orgien-Mysterien-Theaters sammeln, ist seit jeher durch das Ritual geprägt.

Neben Werken des Künstlers und Requisiten des Orgien Mysterien Theaters werden Beispiele aus der bildenden Kunst und Musik gezeigt, die im Verständnis von Hermann Nitsch das Ritualhafte widerspiegeln.
Bei der Auswahl der Kunstwerke legt Nitsch den inhaltlichen Fokus unter anderem auf die Wiederholung als Element des Rituals, welche sich beispielsweise bei bestimmten, wiederkehrenden Motiven von Claude Monet, Vincent van Gogh, Paul Cézanne oder Ferdinand Hodler zeigt.

Weiters werden im Rahmen der Ausstellung zahlreiche bildliche Vorlagen zu den prägnantesten Ritualen des Orgien Mysterien Theaters – wie die Kreuzigung, die Fußwaschung und die Prozession – präsentiert.

Auf einen Blick

HERMANN NITSCH – RITUAL
nitsch museum, Mistelbach

Ausstellungsdauer:
bis 2. April 2017
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr,
feiertags auch montags geöffnet

Veranstaltungen:
16. Juli: Workshop „Rituelle
Musik“, 16 bis 18 Uhr
22. Oktober: „Nitsch trifft …", 16 bis 18 Uhr
20. November: „Ritual und
Religion – ein Künstlergespräch", 16 bis 18 Uhr

0676 / 6403554
www.nitschmuseum.at