Erstellt am 26. Juli 2016, 11:49

von Martin Gebhart

Der Brandner Kaspar: Kritik.

Weißenkirchen. Prägten Aufführung im Teisenhoferhof: Stephan Paryla-Raky als Boanlkramer und Peter Uray als Brandner Kaspar.  |  Madwar

Mit Marillenschnaps und einem Kartentrick den Tod, den sogenannten „Boanlkramer“, zu überlisten, diese bayrische Geschichte hat schon viele Generationen fasziniert und amüsiert. Zuletzt war der Stoff im Jahr 2008 mit Michael „Bully“ Herbig sogar erneut verfilmt worden.

Regisseur Marcus Strahl hat die Komödie „Der Brandner Kaspar und das ewig Leben“ von Kurt Wilhelm heuer für die Wachaufestspiele Weißenkirchen in den Teisenhoferhof geholt. Mit Erfolg.

Getragen wird der Abend von Peter Uray als Brandner Kaspar und Stephan Paryla-Raky als Boanlkramer. Und natürlich von der 89-jährigen Waltraut Haas als heiliger Portner. Sie erhielt am Premierenabend Szenenapplaus, bevor sie überhaupt noch ein Wort gesagt hatte.

Fazit: Ein sehr, sehr unterhaltsamer Abend. Für Waltraut-Haas-Fans ein Muss.