Erstellt am 21. April 2017, 00:01

Das Gartenhaus: Das kleine Haus neben dem großen. Es führt ein Aschenputteldasein, dabei steht es in fast jedem Garten: Das Gartenhaus. Es bietet Stauraum für die notwendigen Gartengeräte.

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Das Gartenhaus ist eigentlich ein Gartenhäuschen, eine Hütte. Schließlich dienen sie meist als „Keller im Garten“ – obwohl ungleich formschöner. Darum ist es gerne in Holz gehalten, auch Metallgartenhäuser müssen optisch etwas hergeben.  Das Gartenhaus fungiert in erster Linie als Ort der Geräteaufbewahrung. Sonnenschirme, Rechen, Rasenmäher & Co. brauchen schließlich auch ihren Platz.

Hobbybastler können sich das Haus selbst aufstellen. Es braucht dazu keinerlei besondere Handwerkskunst, aber es braucht ordentliche Arbeit. So ein Gartenhaus braucht zwar kein Kellergeschoß, aber ein Fundament. Es sorgt für lange Haltbarkeit und Stabilität des Gartenhauses. Boden- Feuchtigkeit wird durch ein Fundament zur harmlosen Angelegenheit. Beliebt sind Fundamentplatten. Eine Grube in Form des Hauses muss etwa 30 cm tief ausgehoben werden. Dann kommt zuunterst 15 cm Kieselschicht, die mit einer eine PE-Folie belegt wird. Dann wird eine fünf bis sieben cm dicke Betonschicht eingefüllt. Darauf kommt eine Stahlmatte zur Bewehrung, darüber die letzte Schicht Beton, der danach abgezogen wird und trocknet. Wer weniger Beton im Garten haben will, errichtet ein Streifenfundament.

Achtung: vorher über die Baubestimmungen informieren

Bei der Errichtung eines Gartenhauses müssen die jeweiligen Baubestimmungen eingehalten werden. Diese sind sehr von Ort zu Ort unterschiedlich. Sehr voneinander abweichende Regelungen gibt es zum Beispiel bei den vorgeschriebenen Mindestabständen zum Nachbargrundstück.

Steht das Haus? Dann fehlt nur noch das passende Dach. Generell reicht es aus, das Dach vorschriftsmäßig mit Dachpappe zu belegen, die im Lieferumfang meistens bereits enthalten ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte oder die besondere Optik liebt, kann stattdessen Bitumenschindeln anbringen. Allerdings sind diese erst bei einer Dachneigung ab 25 Prozent geeignet.