Erstellt am 11. April 2017, 00:01

Der österliche Garten. Laut Gartenprofi Herbert Geringer ist es Tradition, am Karfreitag einen Obstbaum zu setzen.

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Wenn man am Karfreitag einen Obstbaum setzt, hat dies nichts mit Aberglauben zu tun. Ein Obstbaum ist ein Zeichen für ein neues Leben im Garten.

Wissen über Garten-, Obst- und Gemüsebau haben uns ursprünglich die Klöster vermittelt. Der Garten kann auch heute einen wesentlichen Beitrag zum Lebensunterhalt leisten. So ein Obstbaum überzeugt im Frühling mit herrlichen Blüten, im Sommer durch eine opulente grüne Belaubung und im Herbst mit köstlich duftenden Früchten, die für Herbert Geringer auch einen hohen Zierwert haben.

Wenn Sie die Möglichkeit haben einen Obstbaum zu setzen, dann leisten Sie einen Beitrag für den Erhalt unserer schönen Heimat. Wer keinen Garten besitzt, kann einen sogenannten „Säulenobstbaum“ in einem Pflanzbehälter erfolgreich kultivieren.

Martin Luther soll gesagt haben: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, dann würde ich noch heute einen Obstbaum setzen!“ Diese Aufforderung inkludiert nicht nur Optimismus, sondern vor allem Verantwortung für unsere wunderschöne Heimat.