Erstellt am 21. September 2015, 13:34

von Bernhard Steinböck

50 Jahre Verein „Hilfe im eigenen Land“. Für eine in Not geratene Familie aus Niederösterreich wurden an einem Abend beachtliche 10.000 Euro gespendet.

Da 9.000 Euro als Summe an Spenden nicht »rund« genug schienen, wurde der Betrag an diesem Abend kurzum auf satte 10.000 Euro erhöht.  |  NOEN, Bernhard Steinböck
„Ich hoffe, dass wir bei dieser Galanacht einen stattlichen Betrag zusammenbekommen, damit wir nachhaltig und so gut wie möglich dieser Familie helfen können“, bringt Elisabeth Pröll - Präsidentin der Katastrophenhilfe „Hilfe im eigenen Land“ auf den Punkt, warum sich die über 250 Gäste an diesem Abend zusammengefunden haben.

Der sechsjährige Sohn der Familie M. leidet seit seiner Geburt am West-Syndrom: Eine Krankheit, die durch eine besondere Anfallsform, die so genannten schweren epileptischen Spasmen, charakterisiert wird. Er ist in seiner geistigen Entwicklung schwerst behindert und zeigt zusätzlich autistische Züge.

Als Programmschwerpunkt bot Elisabeth Pröll ihren Besuchern ein vielseitiges, humoriges Programm, das von Rudi Roubinek moderiert wurde.



Patzricia Simpson und Andy Wörz sorgten mit ihren stimm- und wortgewaltigen Songs für viel Beifall.
Die Lachmuskeln regte die Theatergruppe Kult an, Uschi Nocchieri und Thomas Hauser sorgten mit ihrer Eigeninterpretation von „Dinner for one“ für einige Lacher. Offene Münder und unglaubwürdiges Kopfschütteln im Publikum gingen auf das Konto des bekannten Magiers und Zauberkünstlers Tony Rei.

„Es freut mich enorm, dass die stolze Summe von 10.000 Euro für diese Familie durch die vielen Spenden zustande gekommen ist“, zeigte sich Pröll sichtlich gerührt.