Erstellt am 10. Dezember 2015, 16:28

von Thomas Peischl

75 Prozent kaufen "im echten Geschäft". Ergebnis fiel überraschend deutlich aus. Modelady Nina Stift dazu: "Selbst wenn es nur zur Hälfte stimmt, sehr positiv"

Die Tullner Unternehmer Johann Figl, Sabine und Alexandra Schwarzenegger sowie Sigrid Floth, Nina Stift und Rudolf Fiedler bilden beschützt von Hermes, dem Schutzgott der Kaufleute, eine Allianz gegen den immer stärker werdenden Online-Handel  |  NOEN, Peischl

Ein eindeutiges Resultat brachte die jüngste Online-Umfrage der Tullner NÖN: Drei Viertel der Teilnehmer bevorzugen den „echten Handel“, nur vier Prozent gaben an, alle Weihnachtsgeschenke online zu besorgen.

„Selbst wenn es nur zur Hälfte stimmt, ist dieses Ergebnis ein sehr positiver Impuls“, freut sich Modelady Nina Stift. Aber schließlich würden auch die Berichte zunehmen, wonach die Leute wieder mehr in den Städten und in den Fachgeschäften einkaufen. „Die Umsätze an den ersten beiden Adventwochenenden waren sehr positiv, die Stimmung ist gut und in Tulln tut sich etwas“, fasst Stift zusammen.

Auch Centerleiterin Katharina Gfrerer von der Rosenarcade spricht von einem sehr gut angelaufenen Weihnachtsgeschäft. Sie zeigt sich vom Umfrage-Ergebnis weniger überrascht: „Die Aufteilung von 75 zu 25 Prozent deckt sich durchaus mit mir vorliegenden Statistiken.“ Gerade zu Weihnachten würden Kunden persönliche Beratung besonders schätzen und auch eher sofort kaufen, um nicht davon abhängig zu sein, ob etwas noch lieferbar ist.

Ein aufmerksamer NÖN-Leser entdeckte übrigens im Einkaufszentrum eine Werbung für den Online-Händler Zalando. „Das ist mir nicht entgangen“, räumt Gfrerer ein, „das ist eine vermietete Fläche, wir werden mit dem Betreiber nachverhandeln.“

Umfrage-Ergebnis