Absdorf

Erstellt am 12. April 2017, 06:00

von Bernhard Steinböck

Bei Katzenbesitzern geht die Angst um. In den vergangenen Monaten sorgten grausam gekillte Vierbeiner bei den Anrainern für schlaflose Nächte.

Katzen wie die von Paul Prantner müssen zur Zeit im Bereich der Absdorfer Seefeldgasse besonders wachsam sein.  |  NOEN, Steinböck

Schon öfter kam es vor, dass sich Katzenliebhaber besorgt an die NÖN wendeten, um Hinweise auf das Verschwinden ihres Lieblings zu erbeten oder schwerwiegende Verletzungen zu hinterfragen.

Doch was Frau W. (Name der Redaktion bekannt) erlebte, setzt selbst diesem leidigen Thema noch die Krone auf: „Vor zwei Monaten ist meinem vierbeinigen Liebling der Unterkiefer gebrochen worden. Nun hat man ihn erschossen aufgefunden.“

Wer von einem kaltblütigen Waidmann ausgeht, liegt falsch, wie auch Amtstierarzt Christoph Hofer-Kasztler bestätigt, der das Tier obduzierte: „Bei der Katze hat man schwerste Veränderungen im Bereich des Beckens feststellen können. Nämlich einen Becken- sowie einen Oberschenkeltrümmerbruch, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem Projektil stammt.“

So, wie auf dieses Tier geschossen wurde, könne davon ausgegangen werden, dass es sich beim Schützen nicht um einen Jäger handelt.

Mehr zum Thema in der aktuellen NÖN-Printausgabe sowie im NÖN.at ePaper