Erstellt am 31. Oktober 2015, 05:42

von Martin Gruber-Dorninger

Alles für die Fisch’?. Ein Streifzug durch das Tullner Fischereirevier zahlt sich aus. Nicht nur spannende Erklärungen, auch ein einzigartiges Naturerlebnis steht im Vordergrund.

Der Schutz für Biber wurde aufgeweicht. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv

Die NÖN durfte mit einem Vertreter des Tullner Fischereikonsortiums eine Runde durch das Fischereirevier machen, und das war durchaus beeindruckend.

Das Konsortium pachtet sein Revier von der Stadtgemeinde, hegt und pflegt es, sorgt für den nötigen Besatz und vergibt die Fischereilizenzen.

"Biber setzt uns doch sehr zu."

Peter Oppeker klärt über Schwierigkeiten auf: „Der Biber setzt uns doch sehr zu. Er frisst zwar keinen Fisch, aber durch die Biberbauten gefährdet er die Fischer.“ Das im Landtag neu beschlossene Jagdgesetz gegen Biber und Fischmarder könnte Abhilfe schaffen. „Ich habe nichts gegen die Ansiedlung des Bibers, allerdings fehlt mir das Management. Die Dichte der Tiere ist zu groß“, so Oppeker.

Der enge Kontakt zu den Besitzern von Fischereilizenzen ist Oppeker ebenfalls sehr wichtig: „Vor allem der Umgang mit der Natur. Wir versuchen, durch verschiedene Aktionen ein Bewusstsein zu schaffen.“ Eine davon ist ein Streifzug durch das wunderschöne Revier, ein wahres Naturerlebnis. Mit Sichtungen von Eisvögeln, Buntspechten und mit Sicherheit auch von Fischen. Bei Interesse 0699/11353035.