Tulln

Erstellt am 09. Juli 2016, 14:18

von Bernhard Steinböck

Krimi im Anmarsch. Josef Hacker las neben musikalischer Untermalung des „Mojo-Bluesclub“ aus seinem dritten Krimiteil mit Tulln-Bezug.

Oliver Roitner, Harry Höhne, Martina Kucera, Josef Hacker und David Roitner beim gelungenen Mix aus Krimi und Blues.  |  NOEN

Schauspieler und Regisseur Karl Markovics hielt den ersten Krimi bereits „für äußerst gelungen“. Auf „Costa Rica“ folgte „Der Kuss des Todesengels“, ein Krimi, der sich wie der Vorgänger um die Stadt Tulln und den fiktiven „Inspektor Harmer“ dreht.

Im Rahmen des „Donaulände-Spektakels“ las Buchautor Josef Hacker aus seinem bereits dritten Krimi, der im Herbst erscheinen soll. Dementsprechend groß war auch der Andrang, doch Hacker hielt sich bezüglich des genaueren Inhalts äußerst bedeckt: Der Fall, der Major Harmer diesmal beschäftigt, handelt von einem Toten in der Hagenbachklamm. Neben privaten Problemen stellt sich heraus, dass auch Egon Schiele eine gewisse Rolle in dem Fall spielt.

„Meine Geschichten sind komplett frei erfunden und haben ihren Urpsrung jeweils bei einem Thema, das mich interessiert. Der Rest ist einerseits ein durchkonstruierter Plot und andererseits entwickeln sich manche Dinge beim Schreiben“, erzählt Hacker von seinen Krimis.

Begleitet wurde der Autor an diesem Abend von Bluesklängen des legendären „Mojo-Bluesclub“.