Erstellt am 15. September 2015, 05:02

von Doris Firmkranz

Streit um Kindergarten. Für Andreas Bors (FPÖ) ist Projekt gescheitert. Bürgermeister Rudolf Friewald (ÖVP): „Haben viele Anmeldungen.“

Andres Bors: »Leute sagen, ich soll auf keinen Fall aufgeben.«  |  NOEN, privat

In seiner jüngsten Aussendung nimmt FPÖ-Bezirkschef Andreas Bors zum wiederholten Mal den Pendlerkindergarten beim Bahnhof Tullnerfeld ins Visier.

Bors für Schließung des Kindergarten

Bors hat sich seit Bestehen dieser Einrichtung vehement für eine Schließung ausgesprochen und zuletzt auf mögliche gesundheitsgefährdende niederfrequente magnetische Wechselfelder hingewiesen.

Obwohl diese Bedenken von einem Experten ausgeräumt werden konnten, fordert Bors nach wie vor das
Aus für den Kindergarten. „Die ÖVP greift augenscheinlich zu Zwangsmethoden, um den Kindergarten künstlich am Leben zu erhalten“, behauptet Bors. Eltern müssten ihre Kinder dorthin geben, obwohl sie sie dort gar nicht angemeldet haben.

„Spätestens jetzt sollte sich Bürgermeister Friewald eingestehen, dass das Projekt Pendlerkindergarten gescheitert ist und haufenweise Steuergeld in den Sand gesetzt wurde“, wettert Bors. Der Grund: „Auch nach einem Jahr werden im Pendlerkindergarten nur sechs Kinder betreut.“

Friewald: "Projekt für drei Jahre genehmigt"

Bürgermeister Rudolf Friewald (ÖVP) glaubt an das Projekt und beruft sich auf die steigende Zahl der Anmeldungen.

„Das Projekt wurde außerdem für drei Jahre genehmigt“, verweist Friewald auf den vorhandenen Zeitpolster.

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