Tulln

Erstellt am 19. Juli 2017, 05:50

von Helga Urbanitsch

Streiterei um „Regentag“. Horst Wächter, jahrzehntelanger Freund und Skipper Hundertwassers darf das Künstlerschiff nicht mehr betreten. Dies entschied die Hundertwasser-Stiftung.

Willi Stift und Horst Wächter 2009 auf dem Hundertwasser-Schiff „Regentag“. Damals verbrachte Wächter einen Winter auf dem historischen Schiff.  |  NOEN, Urbanitsch

Horst Wächter, jahrelang als Freund des Malers Friedensreich Hundertwasser tätig, ist enttäuscht: Im Namen der Hundertwasser-Stiftung erteilte ihm Mediator Gustav Jobstmann ein lebenslanges Betretungsverbot für die „Regentag“. Dieses berühmte Künstlerschiff wird von der Stadtgemeinde Tulln und dem Verein Freunde Historischer Schiffe betreut.

Grund für das Verbot ist die angebliche SS-Vergangenheit seines Vaters. „Jobstmann leitete auch gegen mich und meine Verwandtschaft eine Strafanzeige wegen Naziraub ein, dazu kamen wüste Beschimpfungen“, zeigt sich Wächter empört.

Gustav Jobstmann, auch Präsident der Organisation FHS, Freunde historischer Schiffe spricht von einem komplizierten Fall: „Ich schätze Wächter, aber er spielt sich als Besitzer auf, die Hundertwasser-Stiftung bleibt weiter hart“

Mehr über die Auseinandersetzung, aber auch wie das berühmte Schiff des Künstlers im Jahr 2004 überhaupt nach Tulln gelangte, all das lest ihr in der aktuellen Printausgabe der Tullner NÖN.