Erstellt am 06. Dezember 2017, 12:22

von Gabi Gröbl

Einbrüche in sieben Schulen und einen Kindergarten. Innerhalb von elf Tagen wurde in sieben Schulen und einen Kindergarten des Bezirks eingebrochen. Viel Arbeit für die Schulleiter.

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Betroffen waren die Landwirtschaftliche Fachschule, die Volksschule II und der benachbarte Kindergarten in Tulln, die Neue Mittelschule und die Volksschule in Sieghartskirchen sowie die Volksschulen Königsbrunn und Fels. Mitte November wurde der erste Einbruch angezeigt, in Sieghartskirchen wurden in einer Nacht beide Schulen von den Einbrechern heimgesucht. Helga Diensthuber, Direktorin der NMS, leitete sofort den kurz vorher festgelegten Krisenplan ein. Die Schüler wurden in der Volksschule und der angrenzenden Musikschule untergebracht. Diensthuber: „Es war beeindruckend zu sehen, wie gut die Rettungskette funktioniert, ein Krisenplan zahlt sich wirklich aus.“

Sachschaden zieht viel Arbeit nach sich

Der Sachschaden in der Neuen Mittelschule war groß, sogar das Schloss des Behinderten-WCs wurde kaputt gemacht, aus dem aufgebrochenen Computerraum wurde nichts gestohlen. In den betroffenen Bildungsstätten war der Sachschaden meist größer als der Wert des gestohlenen Geldes und der Gegenstände. In der Landwirtschaftlichen Fachschule wurde „nur“ eine Eingangstüre beschädigt.

Andrea Gleixner, Direktorin der ebenfalls betroffenen Volksschule in der Frauentorgasse, Tulln: „So etwas ist immer unangenehm, und es kostet viel Zeit und Geld den entstandenen Sachschaden zu beheben.“

Auch für Gerlinde Weber, Direktorin der Volksschule Königsbrunn, ein ärgerlicher Umstand. Großer Sachschaden, durchwühlte Räume und gestohlene elektronische Geräte hinterließen auch ihr jede Menge Arbeit.