Tulln

Erstellt am 25. Juli 2016, 14:00

von Thomas Peischl

Bis zur Crystal Frontier. Hochsommer und keine Wolke am Himmel: perfekte Bedingungen für die aus Tucson/Arizona stammende Band Calexico und mehr als 1.000 begeisterte Fans.

Die Calexico-Masterminds Joey Burns (r.) und John Convertino (4.v.l.) mit ihrer Band sowie Erich Schindlecker und Tochter Lena (3. und 4.v.r.) vor einem gelungenen sommerlichen Tex-Mex-Alternative-Konzert auf der Tullner Donaubühne.  |  noen, Peischl

Wenn deutschsprachige Fans und angloamerikanische Musiker beim Meet-and-Greet aufeinander treffen, könnte es schon dauern, bis die Barrieren fallen. Nicht so mit Joey Burns, einem der beiden Masterminds der aus Tucson/Arizona stammenden US-Band Calexico.

Er zeigte sich im Tullner Donaugastgarten interessiert an den glücklichen Gewinnern der persönlichen Begegnung, plauderte locker und offen über sein Tour- und Familienleben.

Beim Trampolinspringen mit seinen Kids sei er zuletzt ein wenig zu ehrgeizig gewesen, jetzt laboriert er an einer Beinverletzung. Tulln sei auf jeden Fall ein traumhaft schöner Abschluss für die Europa-Tournee, einerseits schade, andererseits freut er sich (genau wie andere Bandmitglieder) die Familie endlich wieder zu sehen.

Sehr internationale Auftritte

Danach folgen Auftritte in Kanada und Mexiko. Dort entstand auch das jüngste Album „The Edge Of The Sun“, aus dem auch die überwiegende Anzahl der Titel für die Setlist des Konzerts auf der Donaubühne stammte.

Dazu präsentierte die gut gelaunte und spielfreudige Band aber eine ausgewogene Mischung von Material aus älteren Alben.

Einer der Höhepunkte des lauen Abends an der Flussbühne war „The Crystal Frontier“ mit eingestreuten Elementen von „Guns Of Brixton“ - wunderschön für die mehr als 1.000 Besucher, die sich das nicht entgehen ließen.