Erstellt am 27. Mai 2016, 07:00

von NÖN Redaktion

Drei Verletzte bei Wohnhausbrand in Diendorf. Zwei Bewohnerinnen und eine Feuerwehrfrau erlitten Rauchgasvergiftung.

 |  NOEN, BFKDO Tulln/ St. Öllerer
Alarmstuf B3 (zweithöchste Alarmstufe bei einem Brand) wurde Donnerstag-Nachmittag ausgerufen, nachdem in einem ehemaligen Gasthaus in Diendorf, das heute von einer Großfamilie als Wohnhaus genutzt wird, ein Brand ausgebrochen war.

Bei der Anfahrt konnten die Feuerwehren schon die Rauchsäule in den sonnigen Himmel steigen sehen.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen der erste Stock und der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf die direkt angebauten Nachbargebäuden überzugreifen.

Die Bewohner hatten bereits allesamt das Brandobjekt verlassen. Zwei junge Frauen wurden mit Anzeichen auf eine Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz ins Spital eingeliefert.

Mit mehreren Strahlrohren konnte die Feuerwehr zunächst eine weitere Ausbreitung verhindern. Außerdem wurde eine Drehleiter angefordert, um das Dach zu öffnen. Das Löschwasser wurde zunächst vom Hydrantennetz und in weiterer Folge vom einen halben Kilometer entfernten Perschlingfluß herangeschafft. Schließlich konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Eine Feuerwehrfrau erlitt bei den Löscharbeiten ebenfalls eine Rauchgasvergiftung.



Während des Einsatzes war die Bundestraße B1 gesperrt und es eine Umleitung eingerichtet. Bei den Löscharbeiten standen 115 Frauen und Männer von acht Feuerwehren im Einsatz.

Alle Einsatzkräfte:

  •         FF Saladorf (örtl. zuständig)
  •         FF Würmla
  •         FF Atzenbrugg
  •         FF Heiligeneich
  •         FF Michelndorf
  •         FF Tulln (Drehleiter)
  •         FF Langmannersdorf
  •         FF Perschling
  •         Bezirksfeuerwehrkommandant
  •         ÖA-BFKDO Tulln
  •         Polizei Atzenbrugg und Sieghartskirchen mit fünf Mann und drei Streifenwägen
  •         RK Atzenbrugg mit zwei Rettungswägen und fünf Sanitäter
  •         RK Tulln ein RTW und zwei Sanitäter